Die ganze Natur strömt, aber der Mensch kämpft. In der Natur existiert kein Ego. Die Bäume sind da, aber ohne Egos – nur der Mensch hat sein Ego. Und dieses Ego ist die ganze Hölle.
Osho

Biologisch-dynamische Landwirtschaft (Demeter, Anthroposophie, R.Steiner)

Beitrag erstellt von Christian im Juli 2009
Letzte Änderung am 03.03.2010


Wenn ich es mit der Idee der Anthroposophie wirklich ernst meine, dann muss ich es auch ernst machen. Das heisst für mich: gesellschaftspolitisch muss ich an den Menschen ran.

Claudine Nierth (Politaktivistin)

Anthroposophie ist für mich die wunderbare Verbindung zwischen Buddhismus und Christentum, indem sie einerseits auf Meditation setzt und auf der anderen Seite auf Wirken in der Welt. Sebastian Gronbach (Journalist)

Wenn man mich fragt, was für mich das Zentrale sei als Mensch, aber auch als Anthroposoph, dann muss ich sagen: Ich will einer sein, der nie aufhört zu suchen.Martin Ott (Biodynamischer Bauer)

Die Anthroposophie in meinem Alltag ist vielleicht, dass ich das Gefühl habe, wir stehen alle in einem riesigen Zusammenhang. Und es ist nicht egal, wie ich mit mir und mit meiner Umwelt umgehe, es ist nicht egal... Susanne Wende (Waldorflehrerin)

12 Jahre Steinerschule und 20 Jahre ein anthroposophisches Zuhause, das prägt natürlich enorm. Und als ich dann begonnen habe, selber künstlerisch tätig zu sein, musste ich mich unglaublich wegbrechen. Ich glaube, dass die Kunst erst durch Ecken und Kanten spannend wird, diese habe ich in der Anthroposophie nicht gefunden. Christoph Homberger (Sänger)

Lebendige Erde - das heißt

  • Unser Planet existiert nur, wenn wir etwas dafür tun.
  • Mit der Landwirtschaft gestalten und nutzen Menschen die Erde unmittelbar.
  • Ein lebendiger Boden und eine an Lebenskräften reiche Natur sind für uns existenziell.
  • Ein guter Weg dazu: Biologisch-dynamische Landwirtschaft (Demeter).

Die Grundlage für die Demeterlandwirtschaft bildet die Antroposophie im Buch "Landwirtschaftlicher Kurs" von Rudolf Steiner, welches ich zu Teilen gelesen habe. Steiner ging weit über das "moderne" Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Elementen hinaus und bezog das Ätherische sowie kosmische Kräfte ein. Ein Resultat dieser Bestrebungen sind die Aussaattage von Maria Thun, welche wir getestet haben und zumindest in den wenigen Experimenten hat sich Wahres an dieser Wissenschaft für uns gezeigt. Es erscheint auch ganz bio-logisch, das kosmische Kräfte auf unseren Planeten und somit auf jedes Leben einwirken. Diese Kräfte wirken zyklisch, und wenn man diese kennt, kann man Vorhersagen treffen. Wie man Mond, nur eben in größerem Maßstab und wirkungsvoller, da ja mehr Planeten unseres Sonnensystems einbezogen werden.



Zur Entstehung:
Im Jahre 1924 entschloss sich Rudolf Steiner auf Einladung der Gräfin Johanna und des Grafen Karl von Keyserlingk und dem Bitten anderer Landwirte und Gutsbesitzer dazu, einen landwirtschaftlichen Kursus (Lit.: GA 327) abzuhalten, der die geisteswissenschaftlichen Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft legen sollte. Dieser Kurs fand zur Pfingstzeit auf dem Gut Koberwitz, nahe Breslau satt. Vor etwa 100 Teilnehmern, hielt Rudolf Steiner acht Vorträge an die sich Aussprachen anschlossen. Es wurden Themen, wie das Zusammenleben von Erde und Kosmos und die planetarischen Wirkungen auf die Erde und deren Bewohner behandelt.


Praxis
Der landwirtschaftliche Betrieb mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt wird als lebendiger Organismus angesehen. Rinderhaltung, hofeigenes Saatgut und Futter, Düngung mit kompostiertem oder fermentiertem Wirtschaftsdünger (Präparate) und Leguminosenanbau sind die sind die Basis für einen autarken Hofkreislauf, in dem Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen im harmonischen Gleichgewicht leben und sich zu einem vitalen Gesamtorganismus zusammenschließen können. Statt chemischer Mineraldüngung und Schädlingsbekämpfung werden in der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise spezielle Kräuter-, Quarz- und Mistpräparate für die Düngung, Schädlingsbekämpfung und Kompostbereitung eingesetzt. Präparate aus Kuhdung und aus Heilpflanzen wie Löwenzahn oder Baldrian fördern die Lebendigkeit des Bodens. Die Komponenten werden dynamisch mit Wasser verrührt, wodurch sich ihre feinstofflichen Qualitäten entfalten, und in homöopathischer Verdünnung ausgebracht. Alle Vorgänge, von der Präparatbereitung bis zur Ausbringung, müssen zur rechten Zeit erfolgen, die durch die Wechselwirkung irdischer und kosmischer Rhythmen bestimmt wird. Dass bei abnehmendem Mond geschlagenes Holz wesentlich widerstandfähiger ist, wird heute schon weitgehend allgemein anerkannt; nicht weniger wirken aber auch andere kosmische Rhythmen bedeutsam auf die irdischen Lebensvorgänge ein (Konstellationsforschung).

(Quelle: http://wiki.anthroposophie.net/Biologisch-dynamische_Landwirtschaft)



Links:
Demeter.de
Zeitschrift "Lebendige Erde"
Website des Freiheithof, ein Demeterhof

Literatur:
"Landwirtschaftlicher Kurs" von Rudolf Steiner
"Mein Jahr im Garten" von Maria Thun

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