Der "grüne Daumen" - über (Pflanzen)Devas und Gärtner
Artikel erstellt von Christian am 25.04.2012
Update am 18.10.2012
Während ich dieser Wochen zum zweiten mal das Buch "Pflanzendevas: Die geistig-seelischen Dimensionen der Pflanzen" von Wolf-Dieter Storl lese und verinnerliche, empfinde ich den Zeitpunkt als stimmig, diesen neuen Leitartikel zu eröffnen. Auch dieser wird, wie unser Garten, niemals "fertig" und in stetem Wachstum sein, auch wenn dies, wie bei mir üblich, nur sporadisch am Inhalt erkennbar sein wird.
Was sind (Pflanzen)Devas ?
Der Begriff Devas stammt aus dem Indischen, genauer dem Sanskrit, und bedeutet soviel wie Lichtwesen, gottähnliches Wesen oder auch Halbgott. In unserem Sprachraum stellt man sich unter Devas oft höhere Naturwesen und Engel vor, die meist der Natur, also den Pflanzen oder Tieren dienen, sie beschützen und mit ihrer Energie stärken und einhüllen. Das Wort entspringt derselben indogermanischen Wortwurzel wie lat. deus (Gott), altgriech. Zeus und germ. Ziu bzw. Tyr. Wikipedia
Als Devas bezeichne ich selbst Wesensheiten, welche aus der geistigen Welt (oder höheren Ebenen, wenn es dir lieber ist) auf der Erde denjenigen lebendigen Formen Ausdruck verleihen, welche wir als Pflanzen bezeichnen.
Devas sind auf eine andere Art als wir hier im Wirken, sie sind die meiste Zeit vollkommen vegetativ, sich voll den Rhytmen der Natur hingebend, was sich am sporadischen Wuchs offenbart. Nur in der Blüte zeigt sich ein Deva auch mal animalisch, es werden dabei sogar "tierische" Stoffe (z.B. Hormone) gebildet. Devas geben sich uns gern hin, erwarten je nach Charakter auch auch unsere Hingabe. Laut Storl und Castaneda ist ein Wortbruch gegenüber einem Deva (Pflanzengeist) eine ernst zu nehmende Angelegenheit mit Konsequenzen. Dem kann ich nicht aus Erfahrung beipflichten, fühle jedoch Stimmigkeit.
Devas manifestieren oftmals dort, wo wir ihre Geschöpfe brauchen, so wächst der Löwenzahn, eine Pflanze zur Blutreinigung und ideal zur Frühjahrskur, oft gerade dort sehr zahlreich, wo viele Menschen unreine Luft atmen (Straßenränder!) oder/und der Boden Unterstützung in der Reinigung braucht. Es kann auch ganz persönlich werden, so erstaunen Pflanzen durch ihr plötzliches Auftreten oftmals Menschen, die bestimmte Leiden haben, für welche die neuen Gäste dann "zufällig" die Lösung bereit halten.
Dieses Leben der kosmischen Prinzipien des EIN-SEINS und der Hingabe kann uns Menschen helfen, unsere Welt grundlegend zu verändern. Alles was nötig ist, ist vom Tun ins Beobachten zu gehen, vom Reden ins Zuhören, von der Hektik zur Ruhe. Denn Devas leben in einer anderen Zeit als wir.
Es ist ein wundervolles Gefühl, in innerem Einklang mit dem Glück einer Pflanze bzw. ihrem Deva im Garten zu sein und das Strahlen einer glücklichen Pflanze zu genießen.
"Ich brauche hier mehr Platz", "Mehr Licht bitte" oder "Ich muss von der Eiche weiter weg" - wenn du solche Gedanken beim Betrachten "deiner" Pflanzen, ganz passiv, in deinem Innern hast, folge ihnen mit deinem Herzen. Es kann der Weg zu mehr Erfüllung sein, im achtsamen Umgang mit unseren lieben Mitgeschöpfen.
Mit Devas kommunizieren
Mit Devas kannst du auf verschiedene Weise kommunizieren. Der wohl bekannteste und mir vetrauteste ist der, einfach über der "grünen Daumen" - im eher unbewussten Umgang mit den Pflanzen zu erspüren, was sie brauchen. Hilfreich dabei ist es, in eine Art meditativen Zustand zu gehen, z.B. bei der völligen Vertiefung in eine bestimmte Tätigkeit wie Gießen, Beetarbeiten, Baumsetzen, Pikieren und so weiter. Viele Menschen singen wohl gern dabei oder sprechen zu den Pflanzen. Aus diesem inneren Dialog ergibt sich ein Gespür für deren Bedürfnisse, zumindest kenne ich das so. Ich habe diesen Weg für den Fall, dass eine Pflanze Probleme hat und ich nicht gleich erkenne was sie braucht, etwas modifiziert, indem ich Bilder vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen lasse. So merke ich leicht, welche Bilder eine Reaktion auslösen, z.B. durch eine Verstärkung des Bildes, dadurch dass es "anhält", oder eine Weitergestaltung des Bildes durch den Deva.
Achtsam und respektvoll - die Kommunikation hilft, Bedürfnisse der Pflanze zu erkennen
Ein praktisches
Beispiel ist eine Rose, welche kümmerte, und bestimmte andere Pflanzen
neben sich brauchte. Nach dem Bepflanzen mit einigen Stickstoffsammlern
ging es ihr schnell besser, auch verkraftete sie die Blattläuse besser
und blühte fleißig. (Verknüpft mit dem Resonanzprinzip und der Kraft der
Manifestation durch Gedanken füge ich dem hinzu, dass ich es für
sinnvoll halte, statt zu sagen "ooch dir geht es aber schlecht" sich
lieber ein Bild der Besserung vorzustellen und dann zu fragen: "Wie ist
der Weg dorthin ?".)
Eine weitere Möglichkeit ist die, sich
fühlend dem Devas anzunähern und nur zu "lauschen", sich ganz passiv
führen zu lassen. Ganz besonders hierbei ist ein meditativer Zustand
wertvoll. Ich nutze dies gern beim Neupflanzen von Stauden, Bäumen oder
Sträuchern, damit sie mir die Plätze zeigen, wo sie sich wohl fühlen.
Also, das typisch männliche "das ist jetzt mein Plan, so mach ich das"
geht einfach gern daneben, wenn es um Lebewesen geht. Früher hatte ich
das eine oder andere Mal Botschaften der Devas ignoriert, mit dem
Resultat, dass Wühlmäuse oder Schnecken die Pflanzen "entsorgten" - oder
sollte ich schrieben, erlösten? Die Pfanzen kümmerten nämlich in allen
Fällen vor dem Fraßschaden schon sichtbar vor sich hin, erst später, als
ich nachfragte, erhielt ich dann die Antwort: falscher Platz! (Die
"Schädlinge" waren also nicht die Ursache, sondern das Symptom, das
erinnert mich an den Unsinn der Infektionsthese ->.)
Seit dem beachte ich die energetischen Bedürfnisse, egal ob ich alle
Faktoren kenne. Ich muss also weder Wasseradern noch Allopathien
erfühlen, solange ich dem Devas lauschen und seine Botschaften verstehen
kann. Ob mir das gelingt, zeigt mir spätestens die Praxis. (Allopathie:
Bestimmte Pflanzen stören sich gegenseitig und kümmern dahin, wenn sie
zu dicht nebeneinander stehen.)
An diesem Punkt erinnere ich an meinen Beitrag zur Arbeit mit der Wirbelstruktur (->),
welche das In-sich-Ruhen stark vereinfacht und die eigene Schwingung
derart anheben kann, dass das Erfühlen "richtiger Plätze" zum
Kinderspiel werden kann.
Erlebnisse mit Devas
Der eingeschnappte Hokkaido
Seit
mehr als 6 Wochen versuchte ich, aus starken und keimfähigen Samen neue
Kürbispflänzchen zu ziehen. Es wollte nicht, egal mit welcher Erde, mal
trockener, mal feucht. Alle Samen waren letztlich gefault und innerlich
aufgefressen, von irgendwelchen kleinen Tieren (ich verwende stets ein
natürliches Kompost-Erde-Gemisch). Erst schob ich es auf zu alte Samen
(2 Jahre, das war es nicht, wie sich heraus stellte) dann auf meine
Unachtsamkeit beim Gießen (zu nass, zu trocken...). Nach zwei
Fehlschlägen mit je 2 Anzuchtschalen fühlte ich hinein, die Antwort war
überraschend. Im letzten Herbst ernteten wir etwa 100 Kürbisse, über 20
davon ließen wir von einem Bekannten in seinem Keller einlagern. Wegen
der dortigen energetischen Qualitäten waren bis auf drei in wenigen
Wochen alle Kürbisse verfault, die letzten holten wir rechtzeitig und
konnten sie nach energetischer Behandlung (ich berichtete hier)
bis vor kurzem verwerten. Der Verlust von fast 20 seiner Früchte, die
er für uns so fleißig hervorgebracht hatte und die wir so sorglos in
fremde Hände gegeben hatten, ohne seinen Rat, machte den Deva sehr
traurig, und er dachte, wir achteten ihn nicht mehr. Also sprach ich zu
ihm und versicherte, dass wir seine Früchte sehr schätzen, dass wir
ebenfalls über den Verlust traurig waren, unseren Fehler erkannt hatten
und in diesem Jahr besser auf sie Acht geben würden. Zwei Tage später
kamen aus den Anzuchtschalen des dritten Versuchs die ersten Keimlinge
heraus, und heute haben wir von 14 Samen bereits 12 kräftige Keimlinge.
Ich fühle große Freude und Dankbarkeit. Vom Deva erfuhr ich
Erleichterung und ebenfalls Dankbarkeit sowie große Vorfreude auf diesen
Herbst. Aber es wird auch eine Prüfung sein; der Deva nimmt uns beim
Wort!
Die Königin will ihren rechtmäßigen Platz
Ich
gebe zu, immer noch habe ich ab und an mein kleines Problem mit
Menschen, die sich benehmen, als ob ihnen die Welt gehöre und in einer
dreisten Unachtsamkeit das klassische "Prinzessin auf der Erbse" -
Verhalten an den Tag legen. Nun ja, da habe ich halt ein Thema.
Wohl
aus diesem Grund war ich in bei der wundervollen Königskerze zuerst taub
und blind. Seit 3 Jahren versuche ich nämlich, aus ihren Samen neue
Pflanzen zu ziehen, es gelang mir nicht, weder im Frühling noch im
Sommer, weder mit Sand, noch in Kompost, weder auf dem Balkon noch im
Garten. Mein diesjähriger Versuch lag über 8 Wochen in einem Schälchen
und tat ... nichts. Vor ein paar Tagen kam ich auf die Idee, ihre
"königliche Würde" zu achten und mir vorzustellen, wie ich sie an den
besten Plätzen, die sie selbst wählt, setzen werde. Schon am nächsten
Tag gingen viele Samen auf, jetzt ist die Anzuchtschale voll vor
gesunden Keimlingen. Dann, Anja zeigte mir in der Nähe einige ganz junge
Ahorn-Keimlinge, welche von der roten Art, bemerkte ich am Wegesrand
zwei junge Königskerzen die mir zuriefen: "Nimm mich mit"! Unglaublich,
sie wachsen hier wirklich an so vielen Stellen, ich kam nie darauf sie
einfach auszugraben, und nun war jede Hemmung weg. Voller Freude stehen
sie auf dem Balkon und in Kürze im Garten.
Update 18.10.2012 - Bild angefügt: an genau dem Platz, der mir von Deva vor dem Pflanzen gezeigt wurde, hat einer der ausgesähten Königskerzen besonders große Blätter entwickelt, mit etwa der 2,5fachen diagonalen Spannweite wie die anderen. Obwohl es so aussieht, als sei sie mit Nährtstoffen leicht überversorgt, ist der Boden dort von uns völlig unbearbeitet, d.h. nur lehmiger Sand, was beim Nachsehen mit dem Spaten auch bestätigt wurde.
Diese beiden Erlebnisse zeigen mir, dass der achtsame und respektvolle Umgang mit den Pflanzen und ihren Devas eine, wenn nicht sogar DIE Grundlage für einen dauerhaften und verlässlichen Erfolg im Garten ist.
Weitere Berichte werden hier folgen.
Devas repräsentieren auch die vier Elemente
Wir Menschen tragen durch Sternzeichen und Aszendent eine Anfangs-
und Endprägung für ein irdisches Leben in sich, so will ich es mal
formulieren - zwei Hauptelemente also. Devas drücken auch elementare
Kräfte aus, da weiß ich noch nicht viel, in Blättern und Blüte können
unterschiedliche Kräfte wirken (s.o.).
Somit kam ich heute in einem
Gespräch mit Anja darauf, dass, wenn man z.B. Erde als Sternzeichen-Typ
hat (feste Strukturen, große Herausforderung in der jetzigen Zeit),
entweder Wasser oder Feuer zum Wandel zur Unterstützung braucht. Wasser
wäre die langsame und sanfte (steter Tropfen...) oder schnelle und harte
Methode (Eis sprengt den Felsen), doch das Feuer verändert den Stein in
Magma, welches dann seine Form selbst ändern kann. Kann man
entsprechende Devas um Rat und Hilfe zu bitten ? Ich werde dem
nachgehen.
Links:
Buch "Pflanzendevas: Die geistig-seelischen Dimensionen der Pflanzen" von Wolf-Dieter Storl
"Die Natur und Ihre Reiche Das Reich der Pflanzen" auf puramaryam.de
Kommentare:
Kommentar von Christian | 27.04.2012
Nachdem ich mich heute aus einer weiteren FB-Gruppe verabschiedete, habe ich das Unwort der Woche für mich kreiert: "Einheitsfront der Nationaldruiden". Es ist mancherorts eher erwünscht, sich über Begiffe wie "Devas" zu beschweren (nicht altdeutsch oder nordisch genug, Gott erbarme), als sich über die Erfahrungen mit jenen respektvoll auszutauschen. Das ging mir dann doch zu weit am Ziel vorbei.
Kommentar von Ralf-Gunnar | 11.05.2012
...und erinnere Dich mal an FrauGöttins Worte "Das Samenkorn ist die Kreuzung zwischen Vergangenheit und Zukunft" und darin liegt sicher das kosmische Geheimnis der Pflanze.
Wenn nicht schon gesehen, empfehle ich das fantastisches Filmchen "Kluge Pflanzen 1/5 http://www.youtube.com/watch?v=c2E_SaBAvIY&feature=relmfu
HERZ*licht den Regenbogen von Ralf-Gunnar



























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