Als Hitler 1933 die Macht des Goldes brach, indem er an die Stelle des Goldes die Deutsche Arbeit stellte, fühlte sich die Herrschaft des Geldes weltweit erkannt und beschloß den Krieg.
Herbert Schwaiger

Eiche

Die Eiche gilt in Deutschland als der König der Bäume,
was auch durch das langlebige, stabile Holz gerechtfertigt ist.

Die Eicheln, die im Herbst heranreifen, schmecken zwar bitter, aber durch ausgiebiges Wässern kann man die Bitterstoffe entfernen und die getrockneten Früchte zu Mehl verarbeiten, was so manche Hungersnot gelindert hat. Auch als Kaffeeersatz eignen sich die Eicheln, wenn man sie röstet und mahlt.  Die Rinde der Eiche wirkt stark zusammenziehend, was sie zu einem wertvollen Heilmittel bei Blutungen und Entzündungen macht. Sie wird vor allem äusserlich als Bad oder Umschlag angewendet.


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Haupt-Anwendungen:   
Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall

Heilwirkung:   
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend

Anwendungsbereiche:
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Magenschleim-hautentzündungen, Magengeschwüre, Darmschleim-hautentzündungen, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend, Diabetes (leichte), Blasenentzündungen, Augenlidentzündungen, Ekzeme, Fusschweiß, Fußpilz, Frostbeulen, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Zahnfleischbluten, Druckgeschwüre (Dekubitus), Schnittwunden, Afterjucken

Verwendete Pflanzenteile:   
Rinde, Eicheln

Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Gallussäure, Quercin, Quercetin

Sammelzeit:
Rinde: März bis Mai, Eicheln: Oktober


Pflanzenbeschreibung

Die Eiche ist in den gemässigten Klimazonen der Nordhalbkugel heimisch. Man findet sie sowohl in Nordamerika, wo es besonders viele Eichen-Arten gibt, als auch in Europa und Asien. In Deutschland spielt die Eiche eine besonders wichtige Rolle als Symbol der Stabilität. In Mitteleuropa wächst vor allem die Stiel-Eiche und die Trauben-Eiche. Die meisten Eichenarten sind für die gleichen Heilanwendungen nutzbar.

Die Eiche wächst bevorzugt in Mischwäldern. Der stattliche Baum wird bis zu 40 Meter hoch und bis zu 800 Jahre alt, in seltenen Einzelfällen sogar noch älter. Der Stamm der Eiche kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern haben. Die Rinde von Stamm und Ästen ist in jungen Jahren glatt und später rissig und rauh.

Die Blätter der meisten Eichen-Arten, beispielsweise auch der in Deutschland häufigen Stieleiche, fallen im Winter ab und treiben im Frühjahr neu aus. Die Blätter der Traubeneiche fallen hingegen erst im nächsten Frühjahr ab. Die ledrigen Blätter sind buchtig gelappt und haben dadurch ein sehr typisches Aussehen.

Von April bis Mai blühen die Eichen mit unauffälligen gelbgrünen Blüten, die in Rispen herabhängen. Aus den Eichen-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die nussartigen Eicheln, die in einem halbrunden "Hütchen" sitzen. Sie enthalten viele Bitterstoffe und sind daher nur nach ausgiebiger Entbitterung für Menschen geniessbar. Von Schweinen werden sie jedoch sehr gerne gegessen, was früher auch viel genutzt wurde.

 

 


(Quelle und vollst. Text: www.heilkraeuter.de/lexikon/eiche.htm)



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