Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von diesen Gesetzen wissen.
Aurelius Augustinus

Geldsystem, Zinssystem, Staatsschulden - Wege aus der Krise

Beitrag erstellt von Christian im Mai 2009
letztes Update: 21.12.2010


"Bei Licht betrachtet sieht die Kurve auch nicht besser aus"
Andreas Clauss

Das herrschende Geldsystem schafft Geld nicht durch reale Werte oder Leistungen, sondern durch Schulden (Kreditgeld). Nur solange wir an seinen Wert glauben, hat es einen Wert.

Papiergeld ist eine Hypothek auf den Wohlstand, der gar nicht existiert, gedeckt durch Pistolen, welche auf die gerichtet sind, die den Wohlstand erarbeiten müssen. Da wir nur mit echtem Geld zu tun haben wollen, beteiligen wir uns nicht an irgendwelchen Betrugssystemen der Zentralbanken. (Freie Lakota Bank, übersetzt)

Die Mechanismen des Geldverleihens muten für mich wahnwitzig an, wenn ich z.B. bedenke, dass eine Bank für 1000 real existierende Euro-Banknoten bis zu 10.000 Euro oder sogar mehr an Schuldgeld in Form von Krediten vergeben kann, und obendrein noch Zinsen dafür kassiert.

Werden die Zinsen nicht getilgt, werden reale Werte dafür weggenommen oder der Schuldner ist erpressbar. Auf diese Weise wandert das reale Kapital von Vielen seit Jahrhunderten in die Taschen Weniger. Das bedeutet aber auch, dass eine Regierung, wenn sie Zinsen für erhaltene Kredite (von credo, Ich glaube, du glaubst, er glaubt...) nicht zurückzahlen kann, nicht mehr ihrem Volk, sondern ihren Gläubigern verpflichtet ist. Jede Entscheidung dieser Regierung kann von einer Lobby im Dienste des Gläubigers beliebig diktiert oder zumindest stark beinflusst werden.

Wir brauchen ein faires, nachhaltiges System
für den Tausch von Waren und Leistungen,

also ein neutrales Tauschmittel, das allen gleichermaßen dient und niemanden benachteiligt. Das heutige Geld ist nicht neutral, da es ohne entsprechenden Gegenwert von einer selbsternannten Elite erschaffen (gedruckt) wird und durch Zinsen diesen Wenigen mehr dient als den Vielen. Um ein System zu wandeln oder die Notwendigkeit dafür zu begreifen, ist das Verstehen des noch herrschenden Systems natürlich Voraussetzung.

Hierzu der gut gemachte Film "Fabian - gib mir die Welt plus 5 Prozent":





Ein weiterer guter Film: "Der Geist des Geldes" Teil1

-> zu den Folgeteilen auf Youtube

Vortrag von Andreas Popp "Wege aus der Krise" Teil1

-> zu den Folgeteilen auf Youtube

Vortrag von Andreas Clauss "Geld und Recht" auf der AZK 2009







Um aus dieser inzwischen globalen Falle herauszukommen, bedarf es einer Ökonomie basierend auf fairem Geben und Nehmen, zum Beispiel mit einer leistungsgedeckten Währung oder mit Tauschringen.

Warum entstand bis heute nirgendwo eine krisenfreie Wirtschaftsform.

Weil die Weltwirtschaft auf einer imperialistischen Geldmengensteuerung basiert.
Diese nützt vor allem den elf Inhabern der amerikanischen Notenbank (FED). Jene
elf Weltherrscher werden von 358 global agierenden Familien ergänzt. Diesen fließt
bereits die Hälfte des Welteinkommens zu (UNO-Statistik).
Die Folge ist ein Finanz-Imperium von globalem Ausmaß.
Es ist logisch, dass eine solche diktatorische Macht - die gleichzeitig ein
erpresserisches Droh-Potential ist - alles kontrolliert: Die Finanzwelt, die Medien,
Kultur und Militär. Diese Supergewalt - nennen wir sie "Großes Geld" - steuert
weltweit die Geldströme und sie betreibt eigennützig die Globalisierung. Und sie
treibt auch die politische Konzentration voran. Das Große Geld lenkt mit immenser
Bestimmungsmacht den Hauptstrom der Meinungen. Nicht nur die Völker, sondern
auch Universitäten und Centralbanken unterwerfen sich diesen karriereförderlichen
Meinungen. Mutlose Politiker umwerben das Große Geld mit gefälligen Gesetzen.
Solcher Skrupellose Finanzimperialismus schreckt nicht zurück, den Planeten zu
plündern. Wie lange noch soll der Hauptstrom der Banknoten in die
Verfügungsgewalt des Großen Geldes fließen? Sollten die von den Völkern
erarbeiteten Werte nicht denen zukommen, die sie geschaffen haben? Den Völkern.
Sie wollen Beweise? Fragen Sie sich: Wie kann es dort, wo die größte Not zu
finden ist, gleichzeitig "keine Arbeit" geben? Arbeitslosigkeit und Armut
nebeneinander sind nur zwei der vielen Zerr-Bilder imperialistischer Finanz-Abläufe.
Auch Rohstoffausbeutung, Natursterben, Krankheiten, Massen-Not, Großstädte wie
Krebsgeschwüre, Wachstumszwang, Aufrüstung, Migration und wirtschaftliche
Kriminalität sind Ökonomische Ruinen unserer vom Finanzimperialismus flach
gehaltenen Volkswirtschaften. Doch: Die Erde ist rund. Die neue Ökonomie auch.

(Quelle: http://www.williweise.de/page_8)

 




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