Denke daran, das Universum hat mit einem Wort begonnen. Doch was war zuerst da, das Wort oder der Gedanke hinter dem Wort?
Lorien aus Babylon 5

Igor, die kleine Kohlmeise

Bildergalerie eingestellt am 06.01.2010
Fotos & Bilderauswahl: Anja + Christian

 

Bild: Igor die Kohlmeise mit Mehlwurm (Foto:Anja Gerber)Mitte Juli im letzten Jahr entdeckte ich im Garten eine kleine Kohlmeise - offenbar ein junger Nestling, der aus dem Nest fiel und ohne jede Hilfe war. Lag da so versteckt unter einer Konifere. Also nahm ich ihn mit, und wir päppelten ihn auf. Nach ca. drei Wochen war Igor dann eine richtige Kohlmeise, die glücklich in ihre Freiheit flog.

Die Bildergalerie zeigt Igor (Anja kam wegen seiner äußerst scharfen Frisur in den ersten Tagen auf den Namen) vom zarten Nestling von vielleicht 5 Tagen bis zum abendteuerlustigen Ästling auf dem Weg in die Freiheit. Ich muss zugeben, wir hatten, glaube ich, die besten drei Wochen seit langem - einfach weil wir wegen Igor richtig abschalten konnten wie in einem Urlaub ganz weit weg. Der kleine Kerl hatte uns ja bis zu mehr als 12h am Tag beansprucht.

Nachdem wir nun endlich mal dazu kamen, die fast 500 Bilder zu sichten und immer wieder auszusortieren, zeigen wir euch nun gern unsere Auswahl. Igor, kleine Meise ganz groß.

 

 

 

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Kommentare (Freischaltung durch Admin):

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Kommentar von Kerstin u. Wieland | 21.04.2010

Super schöne Bilder und sooo niedlich! :-)

Kommentar von Beamte | 02.04.2011

Wirklich sehr schöne und gelungene Aufnahmen. Was mich interessiert ist, kommt Igor hin und wieder mal zurück "nach Hause" oder ist er völlig wild und scheu?

Kommentar von Admin | 07.04.2011

Danke :)
Wir bemühten uns, so wenig Gefühle wie möglich zu Igor aufzubauen - das war recht schwer!
Der kleine Igor ist trotz Erziehung "wild geworden" - gut so. Eine harte Nuss war für mich, ihm das Suchen nach Beute beizubringen. Dazu setzte ich mich vor die kleine Schnabbeltüte und pickte mit einer Pinzette immer wieder auf eine Raupe. Dann legte ich ihm diese vor den Schnabel. Nach einer Weile macht es dann "klick" im kleinen Köpfchen, und von da an war das Futterproblem gelöst.
Im Folgefrühjahr kam bei einem Gartenbesuch im März eine kleine Meise angeflogen, setzte sich auf einen kleinen baum ca. 3m entfernt und sah mich an, zwitscherte - eine Meise von vielen, dachte ich erst. Dann überkam mich eine warme Welle von Energie - wie "Danke, und seht ihr, es geht mir gut. Lebt wohl" - das war wirklich schön und unerwartet. Sein eigentliches Revier ist sicher wie das der anderen Meisen dort eine Streuobstwiese ca. 300m entfernt.

lG Christian




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