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Wenn man von den Leuten Pflichten fordert
Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.
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Tipps zur Bodenverbesserung

Artikel erstellt von Christian am 06.03.2012, letzte Änderung am 4. Oktober 2012


Bild: Illustration, Garten und BodenlebenDie wenigsten Gärtner, Bauern und Landwirte sind heutzutage mit einem guten Boden gesegnet - ganz einfach deshalb, weil ein guter Boden nur durch eine natürliche Regeneration erhalten bleibt. Und diese ist meist gestört, der Boden stirbt ab, der Abbau wird immer weniger lohnend und macht auch keine Freude mehr. Doch der Boden kann geheilt und sogar komplett wiederbelebt werden.

Humus, Wasser, Leben - organische und energetische Aspekte - Wasserbelebung für Garten und Landwirtschaft, Kupferwerkzeuge, Förderung der Humusbildung, Pflanzengemeinschaften... - es gibt so vieles, das man Gutes für ein intaktes Bodenleben tun kann. Nur ein gesunder Boden hält Wasser und versorgt alle Lebewesen mit dem was sie brauchen, bis hin zur Ernte, die wir Menschen einfahren.

Der Boden ist kein geschlossenes, sondern ein offenes System und steht im ständigen (an)organischen und energetischen Austausch mit den Lebewesen, den Elementen und leider auch mit dem Maschinen, die der Mensch ihm aufzwingt. Diese verursachen in meinen Augen den größten (an)organischen Schaden, wie auch das 100%-Abernten. Doch sogar unter den heutigen, naturwidrigen Bedingungen unserer modernen Landwirtschaft, die ja ihre Berechtigung hat, kann man vieles tun, um z.B. die Erträge dauerhaft zu erhöhen und den Boden wieder lebendig zu erhalten. Letztlich spart das auch vieles an Kosten und verringert weitere Umweltschäden.

Dies ist eine Kurzübersicht mit weiter führenden Links. Ich gehe davon aus, dass du über grundlegendes Wissen darüber verfügst, welche Pflanzen in welchen Biotop gehören und welche Pflanzengemeinschaften sinnvoll für dich sind. Wenn du im Bereich der Agrarwirtschaft tätig bist, empfehle ich dir vor allem die Aspekte der Wasserbelebung und Kupferwerzeuge anzusehen, welche in deinem Betrieb sicher am leichtesten zu realisieren sind.

Allgemeine Tipps zur Bodenverbesserung für alle Böden

Strukturiertes Wasser - Wasserbelebung
Der ideale Einstieg und stets ein Grundfaktor ist gutes Wasser. Diese Ressouce ist hierzulande immer ausreichend vorhanden und wird so oder so genutzt - Grund genug, über eine Optimierung nachzudenken!
Wasser ist nicht einfach nur H2O, wie Musik auch nicht nur laut und leise sein kann. Ein vitales, lebensförderndes Wasser kann dem Boden helfen, es entstehen die im Vergleich zu anderen Methoden geringsten Kosten. Energiereiches, naturkonform strukturiertes Wasser ist wie ein Allround-Dünger und -heilmittel, der das Bodenleben kräftig unterstützt und den Pflanzen mehr Vitalität verleiht, frühere und höhere Ernten ermöglicht und die Pflanzen gegen "Schädlinge" stärkt. Für die konventionelle Landwirtschaft interessant: Schäden durch Spritzen und Düngen können schneller heilen - an Pflanzen und im Boden.
-> Wasserbelebung für (Klein)Garten und Privathaushalte - AH-Aktivator
-> Wasserbelebung für die Landwirtschaft - Aqua Lyros

Förderung der Humusbildung
Nicht die Pflanzen sollen gedüngt werden, sondern der Boden. Der natürlichste und somit effizienteste Dünger aus der Natur ist wohl der Wurmhumus oder Wurmkompost. Dahinter folgen Terra Preta, EM(-A), Brennnesseljauche und andere. Die Bildung des Wurmhumus kann in speziellen Kompostbehältern bis hin zu "Wurmfarmen" erfolgen, oder direkt unter der Mulchschicht, sofern diese aufgetragen wird.
Durch das Mulchen wird die Humusbildung direkt "vor Ort" realisiert, ebenso durch das Sähen oder Nicht-Ausreißen von Tiefwurzlern wie Lupine und Löwenzahn. Gerade letzterer ist sehr wichtig für die Selbstreinigung des Bodens, und wer den raus reißt, weiß einfach nicht, was er da tut. Abgestorbene Wurzeln verroten im Boden und tragen damit zur Humusbildung bei.
Besonders geeigent für die Kompostierung sind Schafsmist, Pferdemist, Kuhmist, chemiefreie Küchenabfälle, Fallobst und das Laub von Erle und Holunder. Doch prinzipiell geht fast alles, in gesunder Mischung - vielleicht bis auf das Laub von Eiche und Walnuss. Wenn du dieses nutzt, braucht der Kompost viel Zeit und die Zugabe von Steinmehl, Bentonit u.ä. Mitteln.
-> Wurmfarm - Kompostierung durch Kompostwürmer

Ansetzen von Brennnesseljauche
Altbekannt und immer effektiv! Der Geruch kann störend sein, besonders im Kleingarten. Lies dazu bitte dieses Experiment nach:
-> Herstellung geruchsfreier Brennnesseljauche

Beinwelljauche (auch bekannt als Comfreyjauche)
Beinwell wuchert und bildet viel Blattmasse, daher, und weil man nicht alles essen kann und sollte, ist die Verwendung für eine Jauche sicherlich auch sinnvoll. Mehr Infos auf kuechengarten.de.

Vermeide Stress, wenn möglich
Der Boden ist ein vielschichtes Biotop und verträgt Eingriffe nur begrenzt. Ein einziges Umgraben genügt, um das intakte Bodenleben für Wochen oder sogar Monate zu beeinträchtigen, was wiederum Zusatzarbeiten wie Belüften oder Düngen verlangt - ein Teufelskreis. Versuche, langfristiger zu planen - durch Abdecken einer neu zu bepflanzenden Fläche (eine Saison genügt i.d.R.) mit Plane kannst du z.B. das Umgraben und oft sogar das erste Düngen sparen.

Kupferwerkzeuge
Ersetze bodenbearbeitende Geräte aus Eisen oder Stahl durch Kupferwerkzeuge; Kupfer ionisiert positiv statt negativ, der Abrieb rostet im Boden nicht, ist nicht magnetisch und damit wird der Boden energetisch auch nicht "kurzgeschlossen". Er kann das Wasser viel länger halten. Außerdem fühlen sich laut Berichten Schnecken von Eisenabrieb magisch angezogen, da sie helfen diesen umzuwandeln. Die Natur will immer ausgleichen. Binnen zwei Jahren kann ein Boden sich durch den Umstieg auf Kupferwerkzeuge erholen.
Übrigens: Kupfer bzw. Bronze gleitet ganz leicht durch den Boden, ganz anders als Eisen/Stahl. Der Grund ist vielleicht das Fehler magnetischer Bremsung, Kupfer ist nicht magnetisch.
-> Artikel über Kupferwerkzeuge

Energetische Verbesserung im großen Stil
Nicht selten sind die natürlichen Energiefelder und -zonen durch menschliches Eingreifen derart gestört, dass das gesamte System "kippt" - das wirkt sich auf buchstäblich alles aus - Pflanzen, Boden, Mensch - auch das Wohlbefinden. In dem Fall ist es sinnvoll, über eine grundlegende, energetische Verbesserung nachzudenken, die auch große Flächen in ein neues Gleichgewicht zu bringen vermag.
Ausgehend von der, eigentlich für die atmosphärische Heilung konzipierten Wirbelstruktur mit Doppelspirale, ist in der Praxis aufgefallen, dass sowohl im als auch über dem Boden starke energetische Verbesserungen auftreten. Momentan wird nur der Nutzen für erstere Aufgabe beschrieben, bitte frage beim Anbieter einfach nach:
-> (Atmosphärische) Heilung mit der Wirbelstruktur

"Unkraut" so weit es geht stehenlassen
Ja, richtig gelesen! Denn in der Natur wächst keine Pflanze ohne Grund. Das trifft besonders auf Pflanzen zu, die überhand zu nehmen scheinen - wenn dem so ist, ist ein Ungleichgewicht im Boden vorhanden, das die Natur nun auszugleichen versucht. Zum Beispiel wird ein Zuviel an Stickstoff mit Löwenzahn oder Brennessel, ein Zuviel an Säuren mit Gänseblümchen beantwortet. Es gibt sowohl die gängige, bekannte Form der Stoffumwandlung wie auch die der weniger bekannten biologischen Transmutation - aber in jedem Fall gilt: lässt du die Natur machen, hast du weniger Stress, und es ist besser für den Boden. Denn nachdem das Ungleichgewicht behoben ist, verschwinden die "Unkräuter" allein.
Kartoffeln lieben Gras als Nachbarpflanze? Was ich erst für seltsam hielt, hat sich im ersten Praxisjahr als erforschenswert heraus gestellt. Alle Kartoffeln, die neben der Grasnarbe wuchsen, bildeten - am liebsten leider unter dem Gras - besonders dickere Knollen.

Anzeiger für energetische Verhältnisse - Strahlensucher und Strahlenflüchter
Manchmal steht eine Pflanze oder Pflanzengruppe auch aus energetischen Gründen genau sort, wo sie steht. Eine Eiche wählt beispielsweise gern einen "links drehenden" Platz, eine Walnuss einen "rechts drehenden". Diese energetischen Qualitäten sind in der Natur nun einmal vorhanden und haben ihren Sinn. Oft verwandeln die Pflanzen durch ihre Gegenwart auch die Energie, so dass ihr Entfernen den Platz neben ihr plötzlich derart verändert, dass sich dort auch die Vegetation verändert - dies kann recht drastisch erfolgen. Kombiniere dieses Wissen mit dem über Nährstoffüberschuss - eine Brennnnessel wird z.B. trotz Nährstoffangebot nicht auf allen energetischen Plätzen wachsen wollen - du kannst also, wenn dies genau einschätzen kannst, Beete und Wege entsprechend anlegen und diese wunderbare Pflanze problemlos beernten. Beobachte und nutze das Wissen über "Strahlensucher und Strahlenflüchter", welches heute wieder an Bedeutung gewinnt.
-> Strahlensucher und -flüchter

 

 

 

 

 

Bodenverbesserung auf leichten Böden - spezielle Hinweise

Der sandige Anteil und damit der Anteil an Silizium ist hoch und ermöglicht eine recht unkonventionelle, energetische Methode der Bodenverbesserung, den "Orga Urkult". Kurz gesagt handelt es sich hierbei um eine Verstärkung magnetischer Felder, welche durch das Aufstellen von Stahl- oder Eisengestängen realisiert wird.
-> Orga Urkult, Erdmagneto-Kultur

Die beiden größten Probleme auf leichten Böden sind das schnelle Ausspülen von Nährstoffen sowie das schnelle Austrocknen. Der Boden kann eben nichts so richtig halten.

Wasserspeicherfähigkeit erhöhen

Aufbringen einer Mulchschicht
Die Mulchschicht schützt vor Sonne und Verdunstung und ist somit für leichte Böden wichtig. Dazu gibt es hinreichend Literatur, z.B. "Mulchen total", "Sepp Holzers Permakultur" oder "Das große Handbuch Waldgarten". Weitere Hinweise habe ich weiter oben gegeben.

Düngen mit Wurmhumus statt Flüssigdünger, EM etc.
Der gute Wurmhumus hat nämlich die sog. Ton-Humus-Komplexe und kann daher sofort das Wasserspeichervermögen des Bodens deutlich erhöhen. Weitere Hinweise dazu weiter oben.

Wasserbelebung
Hinweise dazu siehe weiter oben.

Tiefwurzler fördern
Entweder durch Aussaht oder das Stehenlassen - Lupine, Löwenzahn, gut der Sauerampfer kann schon nerven, doch in einem Sandboden überlege ich zweimal, ob ich ihn lieber nicht doch stehen lasse.

Kupferwerkzeuge statt Eisen- oder Stahlwerkzeuge
Kupferabrieb im Boden fördert das Wasserhaltevermögen, weitere Hinweise dazu siehe oben.

Feldsteine einbringen
Unter Steinen sammelt sich stets Feuchtigkeit, das entdeckte V. Schauberger glaub ich schon. Die Steine sollten etwa zur Hälfte bis zu einem Drittel aus dem Boden gucken. Je nach Möglichkeit und Größe der Steine empfehle ich, pro m² ein bis drei Steine oder in Reihe - besonders bei Erdbeeren sieht man den Effekt sehr schnell. Die Steine speichern prima die Wärme der Sonne und nutzen damit auch in gemulchten Beeten viel.

Mikroklima durch tiefwurzlende Büsche und durch Hecken
Je nach Möglichkeit sollte man auf leichten Böden halbschattige Bereiche und vollsonnige abwechseln. Buchsbaum, (wilder) Wein, und andere Pflanzen wurzeln tief, brauchen nicht viele Nährstoffe, bieten dafür (Halb) Schatten und schwitzen das hochgebrachte Wasser durch ihre Wurzeln für andere Pflanzen aus. Die Natur arbeitet nach dem Prinzip der Symbiose und kennt das Konkurrenzdenken nicht, auch wenn dies in vielen Büchern noch so steht.

Bodenverbesserung auf schweren Böden - spezielle Hinweise

Da habe ich nicht so viel, da ich mit schweren Böden bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Bodenlockerung fördern
Dazu gehören das Einbringen von Tiefwurzlern, das Vermischen mit Sand oder Kies (leider teuer), das Einbringen und Fördern von Tiefwurzlern sowie das Lebenlassen von Maulwürfen.

Ansonsten gilt, was ich im allgemeinen Abschnitt beschrieben habe.

 

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