Ökostrom - frei von Atomkraft und Kohle - Greenpeace Energy
Die aktuelle Problematik in Japan brachte eine wichtige Sache zurück in den Fokus vieler Menschen. Abseits von Hysterie geht es mir um zeitgemäße Lösungsmöglichkeiten, die ich hier in Deutschland habe.
Die dezentrale Versorgung ist hinter den Kulissen sicher in Arbeit, wird jedoch erst für alle verfügbar sein, wenn diese auch den dafür nötigen Reifegrad bewiesen haben. Denn mit Freiheit geht auch immer Verantwortung einher, und diese kann jeder mit der Wahl seines Stromanbieters in persönlicher Entscheidung bestimmen.
Vor etwa drei einhalb Jahren wechselten wir zu Greenpeace Energy, nachdem wir in Ruhe mit anderen Anbietern verglichen hatten, darunter Lichtblick. Warum wir uns für den Greenpeace-Strom entschieden:
- Die Daten für Investitionen und Wartung werden offen gelegt.
- Durch die Strukturierung als Genossenschaft wird sicher gestellt, dass der Laden nicht missbraucht wird.
- Greenpeace hat genug Ressourcen, um Ökostrom für eine breite Masse anbieten zu können.
Sicher, ich teile die Politik von Greenpeace nicht in jeder Hinsicht. Auch dort wird Politik betrieben und einiges verschwiegen oder herunter gespielt (Chemtrails, Haarp, Freie Energie...). Doch irgendwo muss man halt anfangen, und eine bessere Alternative sehe ich momentan noch nicht praktisch umsetzbar.
Wann können wir endlich WIRKLICH "Freie Energie" nutzen?
Bislang wurde diese Energie größtenteils durch Verbrennen von Materie erzeugt: Wir verheizen Holz, Kohle und Erdöl, verschwenden damit wichtige Rohstoffe und belasten unsere Atemluft. Wir erfanden Atomkraftwerke, die zwar „sauberer“ dafür aber hochgefährlich sind, wie wir eigentlich seit „Tschernobyl“ wissen und jetzt wieder durch die Katastrophe in Japan auf dramatische Weise erfahren... Das Gesetz des Fliegens wurde nicht dadurch entdeckt, dass die Gebrüder Wright darüber nachdachten, wie man am Boden bleibt. Diese beiden Leute beschäftigten sich gedanklich damit, ein Flugzeug in die Luft zu bekommen. (…) Und alle, die darüber nachdachten, warum so etwas nicht funktionieren kann, trugen dazu bei, den ersten Flug eines Flugzeugs hinauszuzögern“, schreibt Buchautor und Bewusstseinslehrer Dr. Wayne Dyer.
Lasst uns also endlich aufhören, die freie Energie, die ein Segen für die Menschheit sein wird, anzuzweifeln. Lasst uns beginnen, sie zu wollen und zu fordern. Denn wir wissen ja: Was wir wirklich wollen, das bekommen wir...
-> mehr lesen auf wirklichkeitsvisionen.wordpress.com/2011/03/16/die-zeit-ist-reif-fur-freie-energie/
Fragen und Antworten zu Greenpeace Energy, dem sauberen Ökostrom
Thema Stromwechsel
Wer kann zu Greenpeace Energy wechseln?
Jeder, der über einen eigenen Stromzähler verfügt, egal ob Mieter, Eigenheimbesitzer, Geschäfts- oder Industriekunde in ganz Deutschland. Sie müssen Ihren Vermieter auch nicht um Erlaubnis fragen, wenn Sie den Stromversorger wechseln möchten.
Wie funktioniert der Wechsel?
Wir senden Ihnen ein Formular per Post, das Sie ausgefüllt zurückschicken können, ein kostenloser Rückumschlag liegt bei. Oder Sie füllen das Online-Anmeldeformular auf unserer Homepage aus. Sie können sich aber auch telefonisch bei uns melden.
Alle notwendigen Daten finden Sie in der Regel auf Ihrer letzten Stromabrechnung (Zählernummer, Kundennummer des bisherigen Anbieters, Verbrauch). Wenn Sie frisch eingezogen sind, brauchen wir nur das Einzugsdatum und die neue Stromzählernummer. Alle weiteren Formalitäten erledigen wir für Sie.
Muss ich meinem derzeitigen Stromversorger kündigen?
Nein. Sobald Sie sich bei uns angemeldet haben, kündigen wir für Sie Ihren bisherigen Versorgungsvertrag.
Wie lange dauert es, bis ich sauberen Strom erhalte?
Wenn Sie gerade in eine neue Wohnung oder in andere Geschäftsräume umziehen, können Sie in der Regel von Anfang an unser Kunde werden – auch, wenn Sie sich erst rückwirkend bis maximal sechs Wochen nach dem Einzug für uns entscheiden. Ansonsten dauert es abhängig vom örtlichen Netzbetreiber etwa sechs Wochen nach Vertragseingang, bis Sie unseren sauberen Strom erhalten. Wir informieren Sie selbstverständlich rechtzeitig über den Belieferungsbeginn.
Brauche ich einen neuen Stromzähler?
Nein. Wir nutzen die vorhandenen Zähler und Leitungen. Diese sind und bleiben Eigentum des örtlichen Netzbetreibers, an den Greenpeace Energy ein Nutzungsentgelt zahlt.
Von wem kommt künftig meine Rechnung?
Die Stromrechnung erhalten Sie in Zukunft von Greenpeace Energy – wie gewohnt einmal im Jahr. Die Abschlagszahlungen werden jeweils zum 15. eines Monats fällig. Geschäftskunden erhalten auf Wunsch gern eine Zwischenabrechnung für die Buchhaltung oder eine Rechnung zum Jahresende. Dazu benötigen wir lediglich den Zählerstand zum Abrechnungsdatum.
Gibt es bei Greenpeace Energy einen Nachttarif?
Einen verbilligten Nachtstromtarif gibt es bei uns leider nicht. Unser sauberer Strom hat immer den gleichen Preis. Sollten Sie jedoch über zwei getrennte Zähler verfügen, können Sie eventuell tagsüber Strom von Greenpeace Energy beziehen und nachts von Ihrem örtlichen Versorger.
Wer ist nach dem Wechsel für Wartung und Ablesen meines Zählers zuständig?
Ablesung und Wartung des Stromzählers übernimmt weiterhin der lokale Netzbetreiber. Greenpeace Energy zahlt ihm dafür eine Gebühr.
An wen wende ich mich bei technischen Störungen?
Auch dafür ist nach wie vor Ihr örtlicher Netzbetreiber zuständig, mit dem Greenpeace Energy einen Vertrag über Netznutzung und Service abgeschlossen hat.
Was passiert, wenn ich umziehe?
Kein Problem – Ihr Strom zieht mit. Greenpeace Energy erledigt alle Formalitäten. Dafür benötigen wir so früh wie möglich – am besten vier bis sechs Wochen vor dem Umzug – folgende Daten:
* Einzugsdatum, neue Zählernummer und Zählerstand
* Auszugsdatum, alte Zählernummer und Zählerstand
-> Umzug Privatkunden Umzug Geschäftskunden
Kann ich jederzeit wieder zu einem anderen Anbieter wechseln?
Selbstverständlich, denn bei uns gibt es keine Mindestvertragslaufzeit. Privatkunden und auch Geschäftskunden ohne Leistungsmessung können den Versorgungsvertrag jederzeit mit einer Frist von sechs Wochen zum Monatsende kündigen.
Thema Ökostrom
Kommt nicht immer der gleiche Strom aus meiner Steckdose?
Physikalisch gesehen ja, aber es kommt auf die Erzeugung des Stroms an. Greenpeace Energy speist jederzeit genau die Menge sauberen Strom aus umweltverträglichen Kraftwerken ins Netz ein, die Sie verbrauchen. Dabei kalkulieren wir Ihren Verbrauch mit Hilfe so genannter Standardlastprofile. So stellen wir sicher, dass Ihr Geld nicht bei Kohle- oder Atomkraftwerken landet.
Was bewirke ich durch einen Wechsel zu Greenpeace Energy?
Zunächst einmal verbessern Sie Ihre persönliche Klimabilanz oder die Ihres Unternehmens. Überdies leiten Sie Ihr Geld um – weg von den Kohle- und Atomkraftwerken und hin zu den erneuerbaren Energien. Und schließlich fördern Sie ganz direkt den Bau neuer, umweltverträglicher Anlagen, da Greenpeace Energy sich verpflichtet hat, jeden Neukunden spätestens nach fünf Jahren mit Strom aus Neuanlagen zu versorgen.
Wie stellt Greenpeace Energy sicher, dass immer Ökostrom geliefert wird?
Der Schlüssel ist die zeitgleiche Einspeisung des sauberen Stroms. Wir liefern nicht pauschal übers Jahr gerechnet die Kilowattstunden, die Sie in diesem Zeitraum verbraucht haben, sondern in jeder Viertelstunde genau die Menge Ökostrom, die Sie gerade benötigen. Dabei orientieren wir uns an so genannten Standardlastprofilen, das sind verlässliche Prognosen des Strombedarfs verschiedener Kundentypen zu jeder Tageszeit.
Wer kontrolliert, ob Greenpeace Energy wirklich nur sauberen Strom liefert?
Unabhängige Gutachter prüfen jährlich, ob Greenpeace Energy die anspruchsvollen Ökostrom-Kriterien der Umweltorganisation Greenpeace einhält. Seit 2009 sind die Ecofys Germany GmbH und der TÜV Nord mit der Prüfung beauftragt.
Zu den aktuellen Prüfberichten und Zertifikaten
Was passiert, wenn ein Kraftwerk ausfällt, von dem Greenpeace Energy Ökostrom bezieht?
Unsere Lieferanten sind vertraglich verpflichtet, bei Ausfällen ersatzweise Strom aus anderen sauberen Kraftwerken bereitzustellen, die unseren Anforderungen entsprechen. Sind sie dazu nicht in der Lage, darf Greenpeace Energy ihnen einen Stromlieferanten vorschreiben.
Kauft Greenpeace Energy an der Strombörse ein?
Nein. Greenpeace Energy kauft aus Prinzip nicht an der Strombörse, weil sich nicht nachvollziehen lässt, aus welchen Kraftwerken der dort gehandelte Strom stammt. Wir schließen vielmehr direkte Lieferverträge ab, die sicherstellen, dass unser Strom in Anlagen produziert wird, die unseren strengen Kriterien entsprechen. Dennoch hängt für uns der Strompreis von den Entwicklungen an der Börse ab. Denn auch Betreiber umweltfreundlicher Kraftwerke verkaufen ihren Strom nur dann an Greenpeace Energy, wenn wir ihnen mindestens so viel zahlen, wie sie an der Börse verdienen könnten.
Wenn viele Menschen wechseln wollen, gibt es dann überhaupt genug sauberen Strom?
Ja. Wir haben in den vergangenen Jahren stets mehr neue Kunden hinzugewonnen als erwartet – Lieferengpässe gab es trotzdem nicht. Im Bedarfsfall garantieren uns unsere Lieferantenverträge zusätzliche Ökostrom-Kapazitäten. Zudem tragen wir durch unseren Kraftwerksbau und unsere Neubauklausel aktiv dazu bei, dass immer mehr sauberer Strom auf den Markt kommt.
Lässt sich unser gesamter Verbrauch wirklich mit Ökostrom decken?
Ja, wenn auch nicht von heute auf morgen. Um den deutschen Stromverbrauch komplett durch erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung zu decken, sind massive Investitionen in neue, saubere Anlagen erforderlich.
Wie stellt Greenpeace Energy sicher, dass immer Ökostrom geliefert wird?
Der Schlüssel ist die zeitgleiche Einspeisung des sauberen Stroms. Wir liefern nicht pauschal übers Jahr gerechnet die Kilowattstunden, die Sie in diesem Zeitraum verbraucht haben, sondern in jeder Viertelstunde genau die Menge Ökostrom, die Sie gerade benötigen. Dabei orientieren wir uns an so genannten Standardlastprofilen, das sind verlässliche Prognosen des Strombedarfs verschiedener Kundentypen zu jeder Tageszeit.
Thema Genossenschaft Greenpeace Energy eG
Warum ist Greenpeace Energy eine Genossenschaft?
Als Genossenschaft gehört Greenpeace Energy ausschließlich den Mitgliedern. Mit ihren Einlagen sorgen Sie für eine solide Eigenkapitalbasis, so dass wir von Banken und Großinvestoren wirtschaftlich und politisch unabhängig sind.
Welche Vorteile bietet mir eine Genossenschaftsmitgliedschaft?
Als Genossenschaftsmitglied sind Sie Miteigentümer von Greenpeace Energy und bestimmen den Kurs des Unternehmens mit. Im Falle eines Gewinns kommt der wirtschaftliche Erfolg der Genossenschaft allen Mitgliedern zugute, entweder in Form einer Rückvergütung oder einer Dividende auf das eingezahlte Kapital.
Wie wird abgestimmt?
Bei Genossenschaften mit mehr als 1.500 Mitgliedern wählen diese 50 Vertreter und Vertreterinnen, die an der jährlich stattfindenden Vertreterversammlung teilnehmen und dort Entscheidungen – etwa über die Verwendung des Jahresüberschusses – treffen. Jedes Mitglied verfügt unabhängig von der Zahl seiner Anteile über eine Stimme.
Wie sind Genossenschaften aufgebaut?
Das wichtigste Organ einer Genossenschaft ist die General- oder Vertreterversammlung. Sie bestellt und entlastet den Aufsichtsrat, entlastet den Vorstand, genehmigt den Jahresabschluss, beschließt Satzungsänderungen und entscheidet über die Verwendung des Jahresergebnisses. Der Aufsichtsrat bestellt und kontrolliert den Vorstand. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat haben vor der General- oder Vertreterversammlung Rechenschaft abzulegen.
Was ist eine eingetragene Genossenschaft (eG)?
Eine eingetragene Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von Personen, die ähnliche Interessen haben und deshalb gemeinsam wirtschaften. So kann eine Genossenschaft Güter oder Leistungen einkaufen und ihren Mitgliedern oder – wie bei Greenpeace Energy – allen Interessierten zur Verfügung stellen. Genossenschaften sind selbstverwaltet; statt Gewinnmaximierung stehen bei ihnen üblicherweise andere Ideale wie Selbsthilfe und Solidarität im Vordergrund.
Wie ist das Verhältnis zur Umweltschutzorganisation Greenpeace e.V.?
Die Genossenschaft ist laut Satzung verpflichtet, die Qualitätskriterien für sauberen Strom der Umweltorganisation Greenpeace zu erfüllen. Die Verwendung des Namens ist durch einen Vertrag zwischen der Genossenschaft Greenpeace Energy eG und der Greenpeace Media GmbH geregelt. Die gemeinnützige Organisation hält als Gründungsmitglied fünf Anteile an der Genossenschaft. Weitere wirtschaftliche oder finanzielle Verflechtungen bestehen nicht; Greenpeace Energy trifft seine unternehmerischen Entscheidungen allein und unabhängig.
Wie kann ich meine Mitgliedschaft beenden?
Sie können Ihre gesamte Beteiligung oder einzelne Anteile mit einer Frist von acht Monaten zum Ende des Geschäftsjahrs kündigen. Die Höhe der Rückzahlung richtet sich nach dem Jahresabschluss dieses Geschäftsjahres. Im Falle eines Fehlbetrags erhalten Sie Ihre Einlage um Ihren Anteil am Jahresminus vermindert zurück. Die Auszahlung kann allerdings erst erfolgen, wenn die Vertreterversammlung den Jahresabschluss festgestellt hat.
Wie soll ich meinen Beitrag entrichten?
Wenn Sie sich für das bequeme Lastschriftverfahren entscheiden, ersparen Sie uns enorm viel Aufwand. Wir buchen dann Ihre Einlage von Ihrem Konto ab. Möchten Sie lieber per Rechnung bezahlen, überweisen Sie den Betrag bitte auf das von uns angegebene Konto, sobald Sie unsere Zahlungsaufforderung erhalten haben.
Wie hoch ist mein finanzielles Risiko?
Sie haften ausschließlich in Höhe Ihrer Einlage. Eine Nachschusspflicht besteht nach § 40 unserer Satzung nicht.
Wie werde ich Mitglied der Genossenschaft?
Schicken Sie uns einfach das ausgefüllte Beitrittsformular per Post zu – aus juristischen Gründen können Sie sich leider nicht online anmelden. Gerne können Sie auch telefonisch weitere Informationen zur Genossenschaft erfragen (040 / 808 110-350).
Wer kann Genossenschaftsmitglied werden?
Mitglied werden kann jede natürliche oder juristische Person. Genossenschaftler brauchen keine Stromkunden von Greenpeace Energy zu sein. Jedes Mitglied muss mindestens einen und darf höchstens 100 Anteile à 55 Euro zeichnen.
(Quelle: http://www.greenpeace-energy.de/service/fragen-antworten.html , Stand: 26.03.2011)
Greenpeace Energy - Erfahrungen und Informationen von KWH-Preis.de
Greenpeace Energy eG ist der einzige bundesweite Stromversorger in Form einer eingetragenen Genossenschaft. Erklärtes Ziel ist unter anderem die Bereitstellung möglichst umweltfreundlich gewonnener Energie. Greenpeace Energy ist ein Ökostromanbieter der ersten Stunde und wurde im Jahr 1999 gegründet. Greenpeace Energy versorgt inzwischen 95.000 Kunden (Stand: März 2010), darunter 5.000 Geschäftskunden, mit ökologischem Strom. Die Bereiche Netzmanagement und Energieabrechnung werden nicht von Greenpeace Energy selbst, sondern von dessen Partnerunternehmen, den Stadtwerken Schwäbisch Hall, als Dienstleister übernommen. Besonderen Wert legt Greenpeace Energy auf Transparenz und 100 Prozent Ökostrom mit damit verbundenen Investitonen in neue Anlagen. Sie finden weiter unten Greenpeace Energy Erfahrungen, Tests, und Bewertungen zu Greenpeace Energy. Erfahrungen mit Greenpeace Energy unser Leser finden Sie in den Leserkommentaren. Die Greenpeace Energy Tarife können Sie auch in unseren Tarifrechnern mit vielen weiteren Anbietern vergleichen...
-> Quelle und mehr zum Test auf http://www.kwh-preis.de/stromanbieter/greenpeace-energy
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