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Ich weiß aus unleugbarer Erfahrung
Ich weiß aus unleugbarer Erfahrung, daß Träume zur Selbsterkenntnis führen.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
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Spirituelles - Bewusstsein, Energiearbeit, Liebe, Heilung, Erwachen und Transformation

Bild: Steinkreis (Quelle:unbekannt)"Spirituelles" - ein weites Feld. Transformation - ein viel deutbarer Begriff, den man vielleicht nur im Herzen verstehen kann: dann, wenn es passiert. Hier geht es um das Erwachen und die Transformation im Wandel unserer Zeit, um Bewusstmachung, Liebe, Übungen und Erkenntnisse.

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Carlos Castaneda

17.02.2012 13:01 von Christian Narkus (Kommentare: 2)

Bild: Illustration zu Carlos Castaneda (Quelle: salon.com)

Etwa 2000 bekam ich ein Buch mit dem Titel "Das Wirken der Unendlichkeit" - es lag mehr als zwei Jahre auf einem Schrank und wartete auf den Tag, an ich dafür bereit war. Der Tag kam, und binnen wenigen Stunden war das Buch zur Hälfte durch. Ich lese eigentlich recht schnell, doch was hier begann, setzte meinem angelernten Weltverständnis ziemlich zu. Doch tief in mir spürte ich eine große Wandlung und Wahrheiten aufsteigen, die mich vieles lehren sollten. Auch weniger Erfreuliches, denn Erfahrung und Verstehen können auch gute Spiegel sein.
Die Sache mit dem Flieger ist mir bis heute besonders in Erinnerung geblieben - es passt gut zu dem, was David Icke schreibt und berichtet, z.B. "Menschen" mit durchweg schwarzen Augen, Gestaltwandler und Bewusstseinsmanipulation auf energetischem Wege (Matrix) durch fremde Kräfte.
Einige Dinge aus eigener Erfahrung bestätigen:

  • Der "Flieger" oder etwas ähnliches existiert,
  • Traumreisen bei vollem Bewusstsein sind möglich,
  • Astralreisen sind möglich,
  • es gibt freundliche und gefährliche Wesen - manche können einem recht heftig zusetzen,
    (siehe auch Die Seele im Kreislauf des Lebens und Sterbens)
  • die schwarze Leere zwischen den Träumen (oder Realitäten - je nach Standpunkt) kann bewusst erlebt werden
  • unsere "Realität" ist Fiktion oder Traum und kann je nach Änderung der Wahrnehmungsfilter (-> "Montagepunkt") unwillkürlich oder willkürlich verändert werden,
  • stark verändertes kontrolliertes Verhalten und Nachahmen führt zu Bewusstseinsänderungen (-> Pirschen)
  • Pilze oder andere Drogen waren bei mir nicht nötig, um diese Erfahrungen zu machen. Was immer das nun aussagt.

Als sehr nützliche Übung hat sich für mich das Visualisieren der eigenen Hände beim Träumen erwiesen. Einmal als Ausgangspunkt für weiteres Erkunden, und auch als Aufladepunkt für das Halten der Bewusstheits-Energie. Denn aktives Träumen (im Gegensatz zum einfachen Traum-haben) verbraucht ziemlich viel Energie, darum kann ich es meist nicht mit dem Alltag verbinden. Es macht übrigens viel Spaß, in einer Stadt beim Träumen herum zu spazieren oder einfach durch Welten zu fliegen, sie unter sich vorbei ziehen zu lassen oder von Traum zu Traum zu "fallen".

Aus "Das Wirken der Unendlichkeit" von Carlos Castaneda

Die weitreichenden Folgen der Rekapitulation
„Die Zauberer (…) haben gesehen, dass das dunkle Meer des Bewusstseins im Augenblick des Todes das Bewusstsein lebender Geschöpfe durch den Montagepunkt sozusagen in sich aufsaugt. Außerdem haben sie gesehen, dass das dunkle Meer des Bewusstseins bei Zauberern, die einen Bericht ihres Lebens erstellt hatten, einen Augenblick, sagen wir, mit dem Aufsaugen zögerte. Manche hatten es unwissentlich so gründlich getan, dass das dunkle Meer des Bewusstseins ihr Bewusstsein in Form ihrer Lebenserfahrungen in sich aufnahm, ihre Lebenskraft jedoch unangetastet ließ. Die Zauberer hatten damit eine ungeheure Wahrheit über die Kräfte des Universums entdeckt. Das dunkle Meer des Bewusstseins will nur unsere Lebenserfahrungen, nicht unsere Lebenskraft.“ (S. 192)

Die Abwehr oder Der Flieger
„Doch etwas in uns leistet der Rekapitulation großen Widerstand (…) dass wir zwei Bewusstseine haben und nur eines davon wirklich unser Bewusstsein ist. (…) Im Falle der Rekapitulation besteht die geheime Alternative, die nur Zauberer genutzt haben, darin, das wahre Bewusstsein zu steigern.“
-> siehe auch dieser Beitrag und dort hinterlegte PDF zum "Flieger"


Zu Castaneda ein Artikel von esoteric-house.de:

Zum Leben von Carlos Castaneda

Carlos Castaneda wurde 1925 in Peru geboren (er selbst gab als Geburtsjahr 1935 und als Geburtsland Brasilien an). Gestorben ist Castaneda 1998 in Los Angeles. Castaneda wuchs recht behütet in Peru auf, seine Familie zog 1948 nach Lima. Dort machte er wahrscheinlich einen Abschluss an einer Schule und besuchte später eine Kunstakademie. 1951 zog es Castaneda von Peru in die USA, wo er in San Francisco landete. Castaneda bildet sich in den folgenden Jahre weiter (vor allem im schriftstellerischen Bereich) und erhält im Jahr 1957 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. 1959 macht er einen Abschluss in Psychologie. In der Folge hörte man nicht viel von ihm. Im Jahr 1968 berichtet er dann von Erfahrungen, die er mit dem Schamanen Don Juan Matus bei den Yaqui Indianern gemacht habe. In den Jahren von 1959 bis 1968 habe er demnach die schamanische Kunst des Don Juan erlernt. Carlos Castaneda stützt sich in seinen Büchern auf eben jene schamanistischen Kenntnisse, die er allerdings nie wissenschaftlich belegen lässt. Nichts desto Trotz werden seine Bücher Bestseller und Castaneda wird zu einer Kultfigur im aufkeimenden New-Age und Esoterik Geschäft.

Wesentliche Inhalte von Castanedas Werk und Lehren

Im Mittelpunkt der Werke Castanedas steht sein Zusammentreffen mit Don Juan. Er erzählt immer wieder, wie er von Don Juan unterrichtet wurde und wie er dieses Wissen im Lauf der Zeit mehr und mehr durch seine persönliche Erfahrung erweiterte und vertiefte. Interessant sind die von ihm entwickelten magischen Bewegungen, die unter dem Titel Tensegrity gelehrt wurden. Don Juan lehrte Castaneda, dass man den Weg des Herzens gehen muss um den Weg des Kriegers gehen zu können. Dann kann man die Energie besser nutzen und so sein Bewusstsein erweitern. Scheinbar unsinnige Tätigkeiten würden dann zugunsten positiver Tätigkeiten aufgegeben und so das Leben bereichert. Es geht um Selbstbetrachtung und Selbstreflexion. So soll man erkennen, dass man nicht immer das Wichtigste ist, Eigendünkel ablegen und letztlich auch die Selbstbetrachtung aufgeben.

Der Pfad des Kriegers dient dabei weniger einer kriegerischen Tätigkeit. Er dient vielmehr dazu, sich die Stärke und Energie zu geben, um in andere Welten zu treten. Gemeint ist wohl auch die Stärke, über seinen Schatten zu springen. Es geht also irgendwie um den Kampf mit dem Ego. Ein weiterer zentraler Punkt der Überlieferungen Don Juans ist die Tatsache, dass alle Menschen in einer begrenzten Welt leben - in einem Kokon, also mutmaßlich in einem eigenen Mikrokosmos. Dieser Mikrokosmos liegt nach Castanedas Auffassung real irgendwo hinter den Schulterblättern und er bündelt die Energien des Universums. Diesen Punkt nennt Castaneda Assemblage Point. Er ist dafür verantwortlich, dass ein Mensch zur Wahrnehmung fähig ist.

Interessant ist Castanedas These, dass dieser Punkt bei fast allen Menschen an der selben Stelle liegt. Somit nehmen alle Menschen auch mehr oder weniger das selbe wahr. Ist man nun in der Lage, diesen Punkt zu verschieben, kommt man zwangsläufig auf eine andere Wahrnehmungsebene. Das klingt natürlich logisch. Der Weg ist aber etwas eigenwillig. Castaneda meinte, die Verschiebung könne willentlich gelingen. Es ist aber die Rede davon, dass man dazu bewusstseinsändernde Pflanzen benutzen soll. Oder man ist bzw. begibt sich in körperlichen oder psychischen Stress (extreme Belastung, extremes Hungern, extreme psychische Erlebnisse). Die Verschiebung des Punktes wird gemäss Castanedas Lehren schwieriger, je älter man wird. Bei einem Kind sei es fast normal, das es aufgrund seiner geringeren Sozialisation fast automatisch den Punkt verschieben könne. Dieses Prinzip kennt man aus der Psychologie, wo man erforscht hat, dass Kinder die Dinge vergleichsweise leichter nehmen und spielerischer mit ihnen umgehen als sozialisierte Erwachsene. Nach Castaneda gibt es ein Tier namens Flieger, dass an der Außenhaut des Kokons bzw. Wahrnehmungspunktes haftet. Es ernährt sich von dessen Außenhaut und frisst im Lauf der Jahre immer mehr davon. So raubt es dem Menschen das Bewusstsein. Der Flieger gibt dafür dem Menschen von seinem eigenen geringwertigen Bewusstsein und gibt dem Menschen das Gefühl, er habe ein Bewusstsein, was lt. Castaneda ein Trugschluss sei. Die erfolgreiche Bekämpfung des Fliegers führe den Menschen in unglaubliche Dimensionen der Freiheit und der Bewusstheit.


Weitere Bücher von Carlos Castaneda, die ich gelesen habe:
Die Kraft des Träumens
Der Ring der Kraft
Der zweite Ring der Kraft
Reise nach Ixtlan
Das Feuer von innen
Das Rad der Zeit
Eine andere Wirklichkeit
Die Lehren des Don Juan
Tensigrity (teilweise auch enthaltene Übungen praktiziert)


Links:

Forum" Bewusstsein sehen" mit Diskussionen zu Castaneda
Rekapitulieren Primärtherapie und Die Lehren des Don Juan Matus auf carmencr.com

 

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Kommentar von Pete | 28.10.2011

Zur Casteneda Kritik.

Bei Castaneda geht es nicht um einen Yaqui Weg, es ist ein alter und Kulturen unabhängiger Weg des Wissens. Am ehesten könnte man es als Tolteken Weg bezeichnen. Don Juan, Castanedas Lehrmesiter, hat das aber, wohlwissend das Castaneda ein Anthropologe (heute ethnologe) war, ihm gegenüber nicht gerne erwähnt, da man den Weg nicht wirklich in eine Kultur packen kann. Ausserdem waren die Krieger um DOn JUan Meister in unerreichbar sein. Castaneda war es logischer Weise nicht gestattet wahre Orte (ausser vielleicht grössere Städte) zu nennen. Es geht um die message und nicht um das wo.
Das Flunkern war ein ganz normaler Teil der Lehre. Denn zum Pirschen gehören das Auslöschen der persönlichen Geschichte und verschiedene erfundene Persönlichkeiten genauso dazu wie die Markellosigkeit, die Rekapitulation und das Selbstanpirschen. Es geht um Wirksamkeit und nicht um einen auf Castanedas-Spuren-Wanderpfad o.ä.

Auch hat Castaneda nur seine ersten 2 Bücher unter Drogeneinfluss geschrieben.
Das ist eigentlich auch nur der Auftakt zum Werk.
(Übrigens hat eigentlich fast jeder Schamanenschriftsteller Drogenerfahrungen gemacht und jene sind Teil ihrers Werkes - nur das dort der Drogenkonsum nicht kritisiert wird).

Castaneda ist auch ganz nach der Lehre DonJuans gestorben, denn Castaneda war als dreigeteilter Nagual nur fähig die Linie abzuschliessen und nicht weiter zu führen; denn das können nur 4 Teilige!
Diesen Teil haben viele Kritiker nicht gelesen, da sie spätestens nach dem 3ten Buch, meist aber schon nach dem ersten, schluss gemacht haben.
Ausserdem gibt es keine Garantie für einen Nagual auch wirklich "markellos" genug zu sein und genug KRaft/Macht anzusammeln, so dass es auch klappt dem Tod und damit dem Adler, dessen Nahrung unsere im Leben angesammeltes Bewusstsein ist, ein Schnäppchen zu schlagen und in andern Welten bewusst mit seinem Kriegertrupp zu reisen.

Die fehlenden Beweise übrigens kann jeder für sich selbst sammeln indem er eigene Erfahrungen macht. Luzides Träumen hat auch die sogenannte Castaneda Technik, und wer Tensegrety bewusst ausübt merk auch dessen Wirkung.

Einen wichtigen Punkt haben viele Kritiker jedoch nicht aufgenommen. Der Kriegerpfad ist nicht willkürlich und Schüler können nach DOn Juan auch nicht Willkürlich angenommen werden. Castaneda hat mit seinem Lehrmeister ganz klar gebrochen da er die Geheimhaltung der magischen Bewegungen nicht eingehalten hat und auch jeden in die Tensegrity Seminare hereingelassen hat.
Vorwerfen kann ich ihn das nicht da somit für die Menschen erhalten blieb.

Wer zum ersten Mal Castaneda lesen will dem empfehle ich REise nach Ixtlan und die Kunst der Stille als Anfang.
Auch fasst Norbert Claßen in seinem Buchern "Das Wissen der Tolteken - Carlos Castaneda und die Philosophie des Don Juan" und "Carlos Castaneda
und das Vermächtnis des Don Juan" die von Castaneda beschriebenen Praktiken seines Weges zum Zauberer unter seinem Lehrer Juan Matus, der selbst ein großer toltekischer Zauberer war und auch schon vor Castaneda viele Schüler gehabt hatte, sehr schön zusammen.

Kommentar von Admin | 28.10.2011

Hallo Pete, vielen Dank für deine wertvollen Ergänzungen. Die Materie ist wirklich komplex, ich lese manches Buch sicher noch zum dritten und vierten Mal, und mein Verständnis wird sich jedes Mal weiter vergrößern, und ich werde wieder auf's Kräftigste lachen und weinen.
Ich gehe auch davon aus, dass die meisten Kritiker weder alle Bücher von Castaneda gelesen, noch praktische Erfahrungen gesammelt haben. LG Christian





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Beiträge im Board / Blog:

31.12.2012 13:50 Die eigene Souveränität
18.03.2012 13:34 Gespräche mit Gott
17.02.2012 13:01 Carlos Castaneda
23.12.2011 16:41 Die Wiedergeburt des Lichtes
10.11.2011 17:28 Erdenhüter-Ritual
03.04.2011 22:05 Zwillinge im Mutterleib

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