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Interview mit Prof. Dr. Albert Popp - Biophotonen
08.01.2012 19:39 von Christian Narkus (Kommentare: 0)
(Auszüge aus einem Interview von Mathias Bröckers mit Prof. Dr. Fritz Albert Popp – erschienen als Einführung in dessen Buch "Die Botschaft der Nahrung", 1999)
> Anmerkung: Die Erkenntisse aus dem Wirken der Biophotonen und ihrer Bedeutung für
das Leben haben zur Entwicklung der von uns angebotenen AH-Aktivatoren
geführt. <
Es ist Licht in unseren Zellen. Jede lebende
Substanz, jede organische Zelle von Pflanzen, Menschen, Tieren, strahlt
ein äußerst schwaches, aber kohärentes, d.h. geordnetes, laser-artiges
Licht ab. Ein Licht, das sich wie Laserstrahlen hervorragend zur
Signalübertragung eignet und vermutlich sämtliche Energiefelder des
Organismus, der zellularen und inter-zelluraren Kommunikation steuert.
Erstmals in den 20er Jahren in der Sowjetunion entdeckt, konnte die
Strahlung erst 1975 von einer Gruppe deutscher Biophysiker unter Leitung
von Professor Fritz A. Popp zweifelsfrei nachgewiesen werden. Doch mit
diesen Messungen, die seitdem an vielen Universitäten der Welt bestätigt
worden sind, wurde nicht nur eines der spannendsten Kapitel der
heutigen Biophysik und "Life-Sciences" aufgeschlagen, sondern auch ein
ziemlich düsterer Abschnitt der modernen Wissenschaftsgeschichte: Fritz
Popp verlor seine Professur an der Uni Marburg und war in den folgenden
zwei Jahrzehnten dem schikanösen Mobbing einer Lobby von
Wissenschaftlern ausgesetzt, das in vielen Zügen Parallelen zu der
Verfolgung von Wilhelm Reich in den 50er Jahren trägt. Auch dieser war
bekanntlich einer biologischen Strahlung auf der Spur, die er "Orgon"
nannte – und wurde trotz höchster Reputation vom akademischen
Establishment als Scharlatan und Spinner denunziert. Popp & die
von ihm "Bio-Photonen" genannte Lichtstrahlung haben eine ähnliche
Odysee hinter sich – allerdings mit glücklicherem Ausgang als bei Reich,
der in einem amerikanischen Gefängnis starb.
Die Existenz der
Biophotonen-Strahlung ist mittlerweile international anerkannt und wird
an vielen Hochschulen erforscht – und Fritz Popp hat die
inquisitorischen Schikanen der Wissenschafts-Mafia dank privater Mäzene
und der praktischen Umsetzung seiner Entdeckung für die
Lebensmittelanalyse überlebt. So liefert die Biophotonen-Messung
beispielsweise erstmals ein eindeutiges Kriterium dafür, ob ein Hühnerei
unter Freilandlandbedingungen oder in einer Legebatterie erzeugt wurde.
Gesunde, biologisch erzeugte Lebensmittel weisen deutlich höhere
Biophotonen-Strahlung auf als Treibhausware – ein Ende des
Etikettenschwindels mit "Bio" ist in Sicht.
Und gleichzeitig ein
neuer Blick auf das organische Leben insgesamt und die Zukunft der
medizinische Diagnostik, für die die Biophotonen-Analyse im kommenden
Jahrhundert einen ebensogroßen Fortschritt bedeuten könnte wie für unser
Jahrhundert die Entdeckung der Röntgen-Strahlen. Auch die antiken
Vorstellungen der Lebenskraft, der energetische Aura des "Lichtwesens"
Mensch, das "Prana" der indischen und das "Chi" der chinesischen Medizin
strahlen dank der Biophtonen-Entdeckung nunmehr in einem ganz neuen
Licht. Eben dies, die Wiederbelebung der alten vitalistischen Konzepte
durch eine nunmehr objektive Messung, ist der Grund für den Skandal, den
Popps Entdeckung in der Schulwissenschaft macht – und für die Tatsache,
das hier das bedeutendste, zukunftsträchtigste Forschungsgebiet der
Wissenschaften vom Leben liegt.
Der Weg eines Physikers zum Licht
M. Bröckner:
Herr Dr. Popp, wie sind Sie als Schüler oder Student zur Physik, Ihrem Studien- und Fachgebiet überhaupt gekommen?
A. Popp:
Eigentlich
darf ich das gar nicht sagen: Ich wollte ursprünglich Philosoph werden.
Und das ist schon ein Angriffspunkt für meine Theorien, denn heute
macht man sich verächtlich, wenn man als Wissenschaftler Philosoph
genannt wird. Mein Physiklehrer hat mich dann überzeugt Physik zu
studieren. Er sagte: Studier erstmal Physik, dann kannst du auch ein
guter Philosoph werden. So fing ich dann an Physik zu studieren und hab
das auch nie bereut. Die Physik ist so umfangreich, daß man keine Zeit
mehr hat Philosoph zu werden, wenn man sich damit beschäftigt.
M. Bröckner:
Welchen Teilbereich der Physik haben Sie sich vorgenommen?
A. Popp:
Ursprünglich
war ich sehr an der Elektrodynamik interessiert, aber später hat mich
dann die Quantentheorie fasziniert. Einfach deshalb, weil ich enorme
Probleme hatte, die Quantentheorie zu verstehen. Und es lohnt sich, sich
damit auseinanderzusetzen, weil im Laufe der Zeit eine Gewöhnung
eintritt an eine Logik, die wesentlich logischer und wesentlich
stringenter ist als unsere klassische Logik.
Ich habe dann in
Mainz in Quantentheorie promoviert und später, als ich die Technik
beherrschte, interessierten mich Anwendungsmöglichkeiten. Ich ahnte, daß
das Bild weiter auszudehnen ist, daß man weitergehen kann, daß man
nicht auf einzelne Moleküle zurückgreifen muß, um die Quantentheorie zu
exerzieren, sondern daß man vorwiegend auch makroskopische Systeme
besser versteht, wenn man die Gesetze der Quantentheorie einsetzt. Und
so interessierte mich dann die Medizin; ich habe dann in Biophysik,
einem medizinischen Fachbereich, habilitiert und begann in dieses Thema
einzusteigen durch eine Frage, die von der Quantentheorie her lösbar
erschien, nämlich die Frage, warum sind manche Moleküle, wie z.B. das
Benzoapyren, das in unserem Tabakrauch vorkommt, karzinogen, sehr stark
krebserregend, während andere Moleküle, die diesem Benzoapyren wie ein
Zwilling dem anderen gleichen - sie unterscheiden sich nur durch die
Anordnung eines Benzolrings - völlig harmlos sind. Da die chemischen
Eigenschaften relativ gleich sind dachte ich, man müßte von der Physik
her die Frage klären, in welcher Eigenschaft sich diese Moleküle so ganz
grundlegend unterscheiden, daß das eine Krebs erregen kann und das
andere nicht. Und wenn man diese grundlegenden Eigenschaften - es
konnten nicht sehr viele sein -, über quantentheoretische Berechnungen,
z.B. des Spektrums ihrer optischen Eigenschaften, wenn man diese
grundlegenden Eigenschaften, in denen sie sich unterscheiden, erkannt
hätte, dann wüßte man auch mehr über die Entstehung des Krebses. Das war
eigentlich die Ausgangsfrage. Mich hat das sehr fasziniert und da ich
gelernt hatte, wie man die Wellenfunktion und die angeregten Zustände
solcher Moleküle berechnet, habe ich das getan und dann einfach die
Listen der Ergebnisse verglichen und versucht herauszufinden, in welchen
Eigenschaften ergeben sich wirklich grundlegende Unterschiede in den
molekularen quantentheoretischen Ergebnissen. Und ich fand,
glücklicherweise, bei Benzoapyren und Benzoepyrin - das Benzoapyren ist
eine stark karzinogene Substanz, das Benzoepyren ist harmlos - einen
einzigen Unterschied, in dem sie sich wirklich grundlegend unterschieden
und das war eine optische Eigenschaft. Also keine chemische
Eigenschaft, nicht etwa verschiedene chemische Reaktionen, auch nicht
irgendwelche Verhalten in der Diskursität oder in anderen einfachen
physikalischen Eigenschaften, sondern in einem optischen Parameter.
M. Bröckner:
Wie sah dieser optische Parameter aus ?
A. Popp:
Vereinfacht ausgedrückt, ist das Benzoapyren ist für
ultraviolettes Licht nicht durchlässig. Das ultraviolette Licht, bei
etwa 380 Nanometer, wird von Benzoapyren absorbiert, wird aber dann im
Molekül transformiert in andere Wellenlängen und wieder reemittiert, es
wird also verfälscht. Während das Benzoepyren, das harmlose Molekül,
dieses Licht bei 380 Nanometer einfach durchläßt, transparent ist.
M. Bröckner:
Das "gefährliche" Benzol-Molekül spiegelt also ultraviolettes Licht zurück und verfälscht es dabei. Wie ist das zu erklären ?
A. Popp:
Es hat eine sehr seltsame optische Eigenschaft, die
man in der Quantentheorie "Entartung"nennt, eine Entartung der
entsprechenden Energieniveaus. Aber das wäre alles noch verkraftbar
gewesen oder man hätte gesagt, na gut, warum nicht. Doch parallel dazu
fiel mir auf, daß das Benzoapyren, diese stark krebserregende Substanz,
in den 30er Jahren dadurch als krebserregende Substanz erkannt worden
ist, daß ein englischer Wissenschaftler einige Tonnen Steinkohlenteer
gekauft hat und diesen Steinkohlenteer mit ultraviolettem Licht um 380
Nanometer belichtet, angestrahlt hat – und dann immer die Substanz
isoliert, die sehr eindrucksvoll und sehr absonderlich reemittierte. Und
auf diese Weise hat er das Benzoapyren gefunden. Und keine Statistik
der Welt kann dieses Ergebnis übertreffen, dass hier aus dem Experiment
her darauf hindeutete, es muß eine optische Eigenschaft sein. Stellen
Sie sich mal vor, wieviele verschiedene Moleküle unter anderem natürlich
auch das Benzoepyren, in diesem Steinkohlenteer vorkommen. Sie wenden
eine Eigenschaft an, nämlich eine optische Eigenschaft und finden die
Stecknadel in diesem Heuhaufen genau durch diese optische
Eigenschaft.Für mich war von diesem Zeitpunkt an glasklar, daß es einen
Zusammenhang geben muß zwischen der karzinogenen Eigenschaft des
Benzoapyren und seinen optischen Eigenschaften.
M. Bröckner:
Dass Krebsentstehung etwas mit optischen Fragen, mit
Licht zu tun haben könnte klingt erst einmal ungewöhnlich. Kommt der
Optik hier tatsächlich so eine wichtige Rolle zu ?
A. Popp:
Ja,
bei der Tumorentstehung. Ich bin natürlich auch mit den anderen
Tumorentstehungsmöglichkeiten beschäftigt und habe mich auch mit der
chemischen Karzinogenese sehr intensiv befasst. Ich war damals Dozent an
der Universität in Marburg, hatte also Zeit und konnte mich
wissenschaftlich sehr gründlich mit diesen Dingen beschäftigen. Ich
konnte Doktoranden auf verschiedene Themen ansetzen. Und im Laufe der
Jahre wurde bei mir das Bild, daß sich hier irgendwelche
Lichteigenschaften für die Tumorentstehung verantwortlich sind, dieses
Bild wurde immer klarer. Ich habe natürlich noch viele Anhaltspunkte
gefunden, z.B. gibt es im Organismus einen sogenannten Fotorepaire,
Fotoreparatur nennt man das. Das funktioniert so: Sie bestrahlen Zellen
oder Zellverbände mit ultraviolettem Licht, um 380 Nanometer oder höher,
und zerfetzen die DNA zu einem solchen Anteil, daß vielleicht nur noch
zwei, drei Prozent davon übrigbleiben. Wenn sie dann dieses
Molekülgewirr anschließend mit dem gleichen Licht um 380 Nanometer auch,
allerdings mit sehr schwacher Intensität wieder bestrahlen, dann werden
diese Schäden innerhalb eines Tages wieder behoben. Man nennt das
Fotoreparatur. Damals wußte man es noch nicht genau, aber heute weiß
man, daß diese Fotoreparatur von der einzelnen Zelle bis zum Menschen in
allen Organismen funktioniert.
M. Bröckner:
Das hört sich an wie ein Wunder...
A. Popp:
Bis
heute kennt man die Mechanismen nicht, man weiß nur, daß es geht.
Dieser Effekt ist unbestritten. Natürlich habe ich dann Zusammenhänge
dazu hergestellt und mir vorgestellt, nehmen wir mal an, dieses Molekül
Benzoapyren taucht in den Zellen auf, es wird aufgenommen und es findet
ständig vom Organismus her - die Strahlung muß ja nicht unbedingt von
außen kommen – eine solche Fotoreparatur statt. Dann kann es sein, daß
dieses Benzoapyren diese Reparatursignale verfälscht und durch die
Verfälschung dieser Signale wird die Reparatur der Zellen unterbunden
und daraus entsteht Krebs. Das war natürlich nicht reine Spinnerei, denn
man kennt Patienten, z.B. solche, die Xerodermapigmentose machen, das
ist eine Hautkrebsart, bei denen dieses Reparatursystem nicht
funktioniert. Und die Ursache für die Entstehung des Krebses ist genau
das Ausfallen dieser Reparatur. Diese Patienten werden nicht älter als
20 Jahre, sie können nicht geheilt werden, weil man dieses
Reparatursystem selbst nicht reparieren kann. Hier zeichneten sich sehr
viele Zusammenhänge und mir wurde immer klarer, dass hier die wirkliche
Ursache für die Tumorentstehung liegt. Ich habe das dann auch publiziert
- damals noch ein anerkannter Wissenschaftler, der durchaus gelesen
wurde. Meine Arbeiten wurden akzeptiert und diskutiert. Ich habe sogar
eine Einladung bekommen vom Krebsforschungszentrum in Heidelberg zu
einer Klausurtagung, bei der die 15 renommiertesten Krebsforscher der
damaligen Zeit eingeladen waren. Das war für mich ein großes Erlebnis,
zwar hat man mich nicht als großen Krebsforscher eingeladen, sondern man
meine Arbeiten für interessant und diskussionswürdig hielt und die
Gelegenheit geben wollte, vor diesem Gremium darüber zu berichten. Ich
kann mich heute noch erinnern, ich hatte den besten Anzug dann, sprach
allerdings das schlechteste Englisch von allen und brachte es immerhin
fertig, daß eine der Teilnehmerinnen, eine französische Gelehrte, die
damals sehr bekannt war durch ihre Untersuchungen an chemischer
Karzinogenese, sie war die Päpstin auf diesem Gebiet, daß die das sehr
ernst nahm, was ich gesagt habe. Und sie ist zu mir gekommen und hat
gesagt, ich sollte diese Theorie nie aufgeben, sie ist überzeugt davon,
daß ich recht habe. Das hat mich verblüfft, weil die anderen eher
verhalten, bzw. zurückhaltend reagiert haben. Und am Schluß dieser
Tagung hat man mir gesagt, also wenn diese Theorie richtig ist, dann muß
es ja auch Licht in den Zellen geben, denn ohne Licht können diese
Prozesse natürlich gar nicht stattfinden. Und ich habe
geistesgegenwärtig reagiert und gesagt: "Warum eigentlich nicht?".
M. Bröckner:
War das nur Geistesgegenwart oder hatten Sie sich da schon mit der Möglichkeit, daß Zellen Licht aussenden könnten beschäftigt ?
A. Popp:
Ich
hatte schon einmal etwas in der Richtung läuten hören, nicht allerdings
etwas gewußt, und habe gesagt: "Wenn ihr mir die Gelegenheit gebt,
Forschungsmittel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu erhalten,
dann baue ich so ein Gerät, untersuche das und weise das nach." Und so
ist es dann auch gekommen. Ich habe dann die Mittel bekommen. Ich habe
einen tüchtigen Doktoranden gefunden, der die Untersuchungen machte und
zwei Jahre später hatten wir dann das Gerät auch fertiggebaut. Es mußte
das empfindlichste Lichtmeßgerät sein, das man bauen kann, denn der
Doktorand meinte, es existierte Licht in Zellen und um nun zu beweisen,
daß es kein Licht gibt - auch damit hätte er natürlich promovieren
können - mußte er natürlich das empfindlichste Gerät bauen. Und zwei
Jahre später hatte er das wirklich stehen, das Gerät ist heute noch das
empfindlichste Gerät, es hat 10 hoch minus 17 Watt und zu seinem eigenen
Erstaunen - ich muß ehrlich sagen, auch zu meinem Erstaunen zeigte sich
wirklich dieses Licht.
M. Bröckner:
Welche Art von Zellen haben Sie bei den ersten Messungen benutzt ?
A. Popp:
Wir
haben es zunächst an Gurkenkeimen gemessen und der Doktorand sagte
dann, ja das ist Chlorophyl, was da leuchtet - und hat dann
Kartoffenkeime genommen, die völlig chlorophylfrei waren und zu unserem
Erstaunen haben die sogar noch stärker gestrahlt als die Gurkenkeime.
Auf diese Weise haben wir uns dann selbst überzeugt, das Licht
existiert. Auch um 380 Nanometer, es waren aber auch andere Wellenlängen
dabei, nicht nur 380 Nanometer, sonders es ging letztlich über den
gesamten Bereich von UV bis in den Nichtinfrarot-Bereich, bis etwa 800
Nanometer. Nach diesen Messungen im Jahr 1975 waren wir natürlich
überzeugt, daß das Licht existiert und es begannen dann gleichzeitig die
Probleme, die heute 25 Jahre später, die Deutlichkeit, zu sehen sind.
M. Bröckner:
Schon Anfang 30er Jahre gab es ja eine Forschung, vor
allen Dingen in der Sowjetunion, die damals die von Ihnen jetzt
Biophotonen genannte Strahlung schon entdeckt hatte. Verdanken wir die
Entdeckung, die Wiederentdeckung heute, dann letztlich dem ultrafeinen
neuen Meßgerät, das Ihr Doktorand mit Ihrer Hilfe konstruiert hat?
A. Popp:
Ich
habe in dieser Zeit, ich glaube es war 1973, im ´Bild der Wissenschaft`
einen Artikel von einem neueren Experiment von Russen gelesen, die
gezeigt hatten und vermuteten liessen, daß Strahlen, Lichtwellen, die
Sprache der Zellen sind. Das stand in ´Bild der Wissenschaft` und
während alle anderen das gleich zurückgelegt haben und von Wundern aus
der UdSSR gesprochen haben, von Spinnereien usw., habe ich dieses
Ergebnis natürlich sehr sehr ernst genommen, einfach deswegen, weil es
genau in die Richtung lief, in der wir selbst gedacht hatten. Und im
Zuge der Nachforschungen sind wir auch auf die Arbeiten von Alexander
Gurwitsch gestoßen, den eigentlichen Entdecker der Biophotonen. Ich
kenne heute seinen Enkel, der Mitarbeiter in unserem Institut ist und
einen Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie an der Moskauer
Staatsuniversität hat. Er hat mir sehr viel von seinem Großvater
erzählt, so daß ich heute sehr viel über die damalige Entwicklung weiß.
Und ich möchte aus der heutigen Sicht sogar sagen, daß ich Alexander
Gurwitsch für das größte Genie des vergehenden Jahrhunderts halte. Er
hat genau die richtige Frage gestellt, die letztlich mit dieser
Lichtemission verbunden ist. Warum z.B. wächst eine Leber, wenn man sie
in Stücke schneidet oder wenn man Teile davon entfernt, warum wächst die
Leber wieder genau so nach, so daß die ursprüngliche Form wieder
hergestellt wird? Woher weiß eine Zelle, daß sie aufzuhören hat zu
wachsen, oder daß sie zu wachsen hat, um eine ursprüngliche Form
wiederherzustellen? Und genial wie er war, und das ist der entscheidende
Punkt, davon hebt er sich ab von 99,999 Prozent seiner Kollegen, genial
wie er war hat er sofort gemerkt, durch Chemie ist so etwas nicht zu
machen. Man kann nicht mit Chemie Informationen dieser Art übertragen,
das ist unmöglich. Also ist er auch auf Felder gekommen, er ist der
eigentliche Entdecker oder Erfinder dessen, was wir heute
morphogenetisches Feld nennt. Und er hat in seiner Genialität sogar
vermutet, daß es Lichtwellen sein müssen, daß es Lichtstrahlen sein
müssen. Und er hat dann entsprechende Versuche gemacht, den sogenannten
Zwiebelversuch gemacht, bei dem er er dem Schaft einer Zwiebel die
Spitze einer zweiten Zwiebel genähert hat und dann die Zahl der Mitosen
ausgezählt, die an der gegenüberliegenden Seite der Spitze auf dem
Schaft entstehen. Und wenn er eine Glasplatte dazwischen brachte, eine
normale Glasplatte, da verschwand der Effekt, nahm er aber eine
Quarzglasplatte dann konnte er den Effekt wieder neu erkennen. Und
daraus zog er den Schluß, daß es UV-Licht ist, weil das UV-Licht durch
Quarz hindurch geht und normales Fensterglas abgehalten wird. Und er hat
diese Strahlung auch in ihrer Bedeutung der zellteilungsauslösenden
Wirkung mitogenetische Strahlung genannt. Er hätte in den 30er Jahren
fast den Nobelpreis bekommen, seine Versuche wurden damals wiederholt
auch nachgemacht, zum größten Teil sogar mit Erfolg. Einige wenige
konnten das Ergebnis nicht verifizieren und die haben ihn dann mehr oder
weniger mundtot gemacht. Sie haben ihn schließlich so in die Enge
getrieben mit ihrer Hetzpropaganda, man kann es wirklich sagen es war
Hetzpropaganda, daß keiner mehr an ihn glaubte er sogar als falscher
Prophet gebrandmarkt wurde. Er ist vor etwa 15 Jahren gestorben, aber er
war nach wie vor von der Richtigkeit seiner Überlegungen überzeugt und
ist guten Mutes gestorben, weil er wußte, daß sich das durchsetzen wird.
M. Bröckner:
Diese Verfolgung und ungerechtfertigte, überzogene
Kritik an dieser Entdeckung von Gurwitsch in den 20er Jahren hat sicher
nicht nur mit der Problematk der Messung einer ultraschwachen Strahlung
zu tun, die damals ja noch viel schwieriger war als heute, sondern doch
wohl auch mit der Diskussion des wissenschaftlichen Weltbildes, dem
alten Streit, der zwischen Vitalismus und Mechanismus, also zwischen
zwei Schulen des Erklärens von Lebensvorgängen da ist. Glauben Sie, daß
das Mobbing, was Gurwitsch damals mundtot machte, darauf zurückzuführen
ist, daß das orthodoxe Weltbild der Wissenschaft, die mechanistische,
molekularbiologische Baukasten-Sicht des Lebens, durch seine Entdeckung
ernsthaft ins Wanken geraten wäre?
A. Popp:
Dieser Streit
spielt im Hintergrund natürlich eine große Rolle. Dazu kommt die
Entwicklung, die immer den Mechanisten recht gibt, weil Mechanisten
natürlich auch sehr stark positivistisch eingestellt sind. Sie haben
immer ein Substrat, das den Nachweis für ihre Ideen liefert und sie sind
immer in der glücklichen Lage, daß sie nicht auf Hypothesen oder
Theorien zurückzugreifen brauchen, um etwas zu demonstrieren.
Andererseits hätte Gurwitsch eigentlich einen guten Nährboden in Rußland
gehabt. In Rußland hat sich der Vitalismus viel stärker erhalten als
hier in den westlichen Ländern. Gurwitsch hat aus drei - meiner Meinung
nach - vorwiegend aus drei Gründen diesen Kampf, wenn man das mal so
bezeichnen will, verloren. Das erste war, die aufkommende Biochemie hat
seine Ergebnisse überflüssig gemacht. Mit der Entdeckung des genetischen
Codes, mit der Entdeckung der Molekularbiologie hat man geglaubt, man
braucht keine elektromagnetischen Felder, um das Wachstum zu verstehen.
Man hatte Wachstumshormone und viele Substanzen und auch heute noch
glaubt man ja, daß es nur chemische Kommunikation gibt. Dieser Streit
wurde von Anfang an gegen Gurwitsch entschieden, er hatte keine Chance.
Zum zweiten kam hinzu, daß Gurwitsch zwischen die Mühlsteine der
Auseinandersetzung von Vitalisten und Mechanisten geraten ist. Gerade
deswegen, weil er keiner dieser Seiten sich zugehörig fühlte. Gurwitsch
war zu anständig und zu seriös, zu akkurat und zu sorgfältig, um sich
von Ideologien leiten zu lassen. Er ist gerade deswegen, weil er nicht
zu einer der beiden Gruppen gehörte, meiner Meinung nach das Opfer von
beiden Seiten geworden. Und der dritte Punkt: zu der damaligen Zeit
hatte man auch die Physik viel zu wenig verstanden. Gurwitsch hat aus
diesem Grunde sogar abgelehnt, diese mitogenetische Strahlung oder die
morphogenetischen Felder als physikalische Felder zu betrachten. Das ist
meiner Meinung nach ein Fehler gewesen, aber dieser Fehler resultierte
einfach aus der Enttäuschung heraus, daß die damalige Physik selbst
keine Erklärung liefern konnte. Heute kann sie das viel eher. Zu der
damaligen Zeit hat man z.B. von Lasern nie etwas gehört, sie wurden erst
in den 50er Jahren entwickelt. Man konnte das auch physikalisch nicht
verstehen. Die Zeit war weder technisch noch von den wissenschaftlichen
Grundlagen her reif, um diese brillante geniale Idee Gurwitsch´s zu
verifizieren.
M. Bröckner:
Wir haben in der Wissenschaftsgeschichte und in der
Geschichte der Entdeckungen oft solche Wellenbewegungen, daß bestimmte
Sachen schon früh entdeckt werden und dann aufgrund bestimmter
Zeitumstände, oder fehlender noch Erkenntnisse und Grundlagen dann
wieder völlig in der Versenkung verschwindet, um dann nach einem
gewissen Zeitraum wieder aufzutauchen. Was jetzt die Biophotonen angeht,
so sind sie in den 20er, 30er Jahren entdeckt und auch erforscht
worden, dann aber, weil sich ein anderer Trend, eben der biochemische
Erklärungsversuch, dominant durchgesetzt hat, dann fast 50 Jahre in der
Versenkung verschwunden, bis Sie dann, Mitte der 70er in Marburg, dieses
unmögliche Thema wieder auf die Tagesordnung gebracht haben, durch Ihre
Messung.
A. Popp:
Und unabhängig von Gurwitsch. Wäre ich
nämlich über Gurwitsch darauf gestoßen, hätte ich wahrscheinlich
genauso reagiert wie die Kollegen auch, ich hätte das für unmöglich
gehalten. Aber dadurch, daß ich durch eine völlig andere Betrachtung in
die gleiche Richtung gestoßen bin, freute ich mich natürlich dann enorm,
als ich sah, daß ich nicht der einzige bin, der solche "Schnapsideen"
hat, sondern daß das von anderer Seite, und zwar von sehr seriöser Seite
auch schon so gesehen worden ist. Gurwitsch war für mich ein Halt, den
ich brauchte, um mich gegen die Widerstände, die natürlich auch
unmittelbar nach unserer Entdeckung auftraten, zur Wehr setzen zu
können. Man hat dann zwar gesagt, ja, die Russen, das wissen wir ja, und
man versuchte dann Gurwitsch niederzubügeln. Und zu unserer Entdeckung
hat man gleich gesagt: Das ist Wärmestrahlung – und von da an ging es
wie so oft bei Entdeckungen: Am Anfang sagt man, die Entdeckung gibt es
gar nicht, wenn sich dann herausgestellt hat, daß es sie gibt, sagt man,
ja sie gibt es zwar, aber sie ist unwichtig. Wenn sich dann die
Wichtigkeit erwiesen hat, sagt man, sie ist zwar wichtig, aber sie ist
nicht mehr neu.
M. Bröckner:
In Sachen Biophotonen sind wir jetzt wahrscheinlich
schon beim Übergang von der zweiten in die dritte Phase. 1975, als Sie
das erstmals messen konnten, ging aber ein ziemlich unrühmliches Kapitel
unserer aktuellen Wissenschaftsgeschichte los: sie verloren ihre Stelle
an der Universität und hatten große Schwierigkeiten, ihre Forschung
überhaupt fortzusetzen. Die Schikanen, denen Sie durch eine, ja man kann
schon sagen "Wissenschaftsmafia" ausgesetzt waren, zogen sich über
Jahre hin. Welcher Lehrmeinung oder welchen Lehrkörpern, traten
Biophotonen so auf den Fuß, dass sie von der Universität entfernt werden
mussten ? Die Geschichte dieses Mobbings füllt mittlerweile ganze
Dossiers und ist gerichtsnotorisch - was waren die Hauptgründe, daß
Ihnen soviele Hindernisse in den Weg gelegt wurden?
A. Popp:
Ich
wäre froh, wenn ich alle diese Gründe kennte. Ich bin einfach in eine
Geschichte hineingeraten, in der ich viel zu naiv war, um die Gründe zu
erkennen. Ich war an einem Institut, in dem vorwiegend die Medizin
natürlich das Sagen hatte und ich war Physiker, ein Fremdkörper in
gewisser Weise. 1972 hatte mich der Senat einstimmig zum Professor
nominiert. Und ich wunderte mich dann, daß ich nur Dozent auf Zeit
geworden bin. Ich bin der Sache dann nicht nachgegangen, erst später ist
mir klargeworden, daß man mit allen Mitteln verhindern mußte, daß eine
Planstelle in einem solchen Institut an einen Physiker vergeben wird.
Ein zweiter Punkt war, daß ich Strahlenschutzbevollmächtigter war - und
viel zu naiv, um zu sehen, daß auch ein Bevollmächtigter sich gefälligst
der Institutsleitung zu unterstellen hat, selbst wenn er
Kontrollinstanz ist. Ich glaubte immer, ich würde meine Aufgabe
besonders sorgfältig wahrnehmen, wenn ich eben mal dem einen oder
anderen auch mal auf die Füße trete, und damit habe ich mich einfach bei
der Leitung dieses Instituts sehr unbeliebt gemacht. Und von da gingen
dann die Wellen aus nach außen. Und wenn man mal jemand, der wie ich
damals schon einen bestimmten Bekanntheitsgrad hatte, und einige Mittel
bekommt und eine Arbeitsgruppe mit 15 Leuten, dann hat man
Schwierigkeiten, einen Menschen wie mich wieder loszuwerden. Und da
werden dann natürlich alle Register gezogen, die an einer Universität
möglich sind. Da verbrüdert man sich dann mit anderen Fakultäten usw.
und die Schwierigkeiten wurden dann immer größer, so daß dann, als sich
die glückliche Chance ergab, 1980, Dozenten von der Universität zu
entfernen, man diese Gelegenheit auch bei mir genutzt hat. Heute bin ich
froh darüber, daß es so gekommen ist, denn ich kann mir gar nicht
vorstellen, wenn ich da geblieben wäre, daß ich wirklich so intensiv an
diesem Thema weitergearbeitet hätte.
Ich hätte mich
möglicherweise früher oder später dann einfach geschlagen gegeben und
hätte gesagt, warum soll ich mir das Leben schwermachen. So aber hat
dieser Schlag, es war ein Schicksalsschlag auch, vor allem ja für meine
Familie, wir saßen auf der Straße, dazu geführt, daß ich mich natürlich
völlig ungerecht behandelt fühlte und dachte: jetzt erst recht!
Ich
bin nicht irgendeiner Karriere hinterhergelaufen, sondern ich habe
gesagt, ich muß jetzt alles in meinen Kräften stehende tun, um die Dinge
aufzuhellen und diese Theorie, oder diese Ideen zu überprüfen und
weiterzuentwickeln. Man hat gerade das Gegenteil von dem erreicht, was
man eigentlich wollte. Man wollte mich letztlich, das ist ganz klar, da
gibt es genügend Belege dafür, auch existentiell vernichten. Und hat
dadurch das Gegenteil erreicht und mich erst richtig zur Aktivität
gezwungen.
M. Bröckner:
Sie haben dann private Mäzene oder andere Möglichkeiten gefunden, Ihre Forschungen zu finanzieren?
A. Popp:
Ich
hatte ein großes Glück gehabt, daß die Dinge damals schon so bekannt
waren und so leicht eingesehen werden konnten in ihrer Bedeutung, daß es
immer wieder - gerade auch von privater Seite - Menschen gegeben hat,
die gesagt haben, wir müssen das unterstützen, wir müssen ihm
weiterhelfen. Und ich habe auch Wissenschaftler gefunden, die mir
geholfen haben. An erster Stelle möchte ich Professor Nagl erwähnen, mit
dem ich lange Zeit zusammengearbeitet habe, der hat mich an die
Universität in Kaiserslautern geholt, er wollte mir auch einen Lehrstuhl
für Biophysik dort verschaffen, konnte sich aber auch letztlich nicht
gegen die diese Lehrmeinung, gegen diese innere Überzeugung der heutigen
Wissenschaftler durchsetzen, die eben vor allen Dingen das
mechanistische Weltbild in Gefahr sehen, wenn die Dinge, die durch diese
Biophotonik proklamiert werden, wirklich richtig sind. Das sind keine
rationalen Auseinandersetzungen, das sind regelrechte Angstreaktionen.
M. Bröckner:
Ja, es hat in ihrem Fall ja fast schon inquisitorische
Züge angenommen, ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit zu
untergraben, und zu behaupten: der Popp spinnt...
A. Popp:
...
der spinnt, oder der ist verrückt geworden. Das Kultusministerium in
Hessen wurde zum Beispiel darauf hinzuweisen, daß Gutachten gegen mich
vorlägen, die es doch ratsam erscheinen lassen würden, mich in eine
Irrenanstalt einzuweisen. Ich habe dann den Dekan, der das geschrieben
hat, angeschrieben und gesagt, ich als Opfer, müßte doch am ehesten
etwas davon hören, damit ich mich einer solchen Pflege angedeihen lassen
könnte. Ich habe nie eine Antwort darauf bekommen. Denn es gab
natürlich keine solchen Testate. Aber allein, daß so etwas irgendwo
steht und behauptet wird, reicht aus, um Sie natürlich an allen Ecken
und Enden unmöglich zu machen.
M. Bröckner:
Was macht es lehrbuchgläubigen Physikern so schwer
anzuerkennen, daß die an vielen unabhängigen Instituten und
Universitäten nachgewiese Biophotonen-Strahlung ein wissenschaftliches
Faktum ist. Müssen sie da über ihren Schatten springen oder ihr Weltbild
aus dem Fenster werfen ? Oder braucht es erst die biologische Lösung,
d.h. das Aussterben einer ganzen Wissenschaftsgeneration, um neuen Ideen
zum Durchbruch zu verhelfen?
A. Popp:
Schauen Sie sich
doch mal die Landschaft an. Wenn heute jemand irgendwo als Physiker
arbeitet, dann hat er ein spezielles Gebiet. Und dann wird er als
Techniker verwendet oder er repariert Computer oder er beschäftigt sich
mit Internet, der andere baut Laser usw. Jeder hat so sein Spezialgebiet
und 99 Prozent der Kollegen wären gar nicht in der Lage, die ganze
Problematik zu erfassen, die ja von interdisziplinärer Natur ist. Man
muß ja auch wissen, was ist eine DNA, wie ist die DNA aufgebaut, wie
funktioniert die Biochemie? Man muß ja nicht nur die Physik beherrschen
und zwar sehr gut beherrschen, sondern muß sich auch in den biologischen
Phänomenen auskennen. Man darf gar keine Fachdisziplin in den
Vordergrund stellen, sondern man muß die Fragestellung in den
Vordergrund stellen. Es ist von dieser Seite her gar nicht möglich, daß
ein Physiker aufsteht und sagt, ich weiß, der hat recht. Der kann das
gar nicht beurteilen. Und selbst wenn noch so viel Sympathie für solche
Ideen vorhanden ist, er wird stets in Argumentationsnot sein. Damit will
ich nicht sagen, daß diese Physiker alle dumm sind, sondern sie sind
spezialisiert, sie kennen sich auf ihren Gebieten möglicherweise
hervorragend aus, aber sie haben gar nicht die Möglichkeit, nicht die
Zeit, nicht die Ausbildung, um solche Fragen dann wirklich
verantwortungsvoll zu beurteilen. Und die wenige, die das tun, oder
glauben sie tun es, sind wirklich echte Scharlatane. Ich kenne einige
von diesen Experten, die sich hinstellen und sagen, sie beherrschen das
ganze Gebiet. Wenn man sie aber dann nach Einzelheiten fragt, dann
stehen sie da und wissen nichts, oder geben Antworten, da kann man nur
mit dem Kopf schütteln. Das ist eine Art von Negativauslese in der
Beurteilung eines Phänomens, das automatisch zustande kommt. Diejenigen,
die am wenigsten in der Lage sind das zu beurteilen, die reißen den
Mund am weitesten auf.
M. Bröckner:
Sie haben dann im Zusammenhang mit Ihrer Untersuchung
von Tumorzellen und der biophotonischen Strahlung dort auch eine Theorie
der Krebsentstehung oder des Krebses aufgestellt und an einer Stelle in
Ihrem Buch habe ich gelesen, vom Krebs leben ja mehr Leute als daran
sterben. Eine kleine Spitze gegen die überkommene traditionelle
Krebsforschung, die sich tunnelartig auf ein Bild dieser Krankheit
fixiert und über den Tellerrand nicht hinausschauen will. Das hat es für
Sie sehr schwierig gemacht im Bereich der Krebsforschung weitere Mittel
für die Biophotonik zu akquirieren. Was unterscheidet Ihre Theorie von
Krebs von der herkömmlichen und was führte dazu, daß Ihre Hypothesen
bisher so wenig ernstgenommen worden sind in der Krebsforschung?
A. Popp:
Das
ist ja der Dreh- und Angelpunkt und der Anfang der ganzen Geschichte
gewesen: daß mir klar wurde, nachdem ich mich einige Jahre intensiv mit
den herkömmlichen Anschauungen der Krebstheorie beschäftigt hatte -
diese Denkweise, dieser Denkansatz ist falsch. Der Denkansatz beginnt
falsch zu werden von dem Punkt an, von dem ich von einer Tumorzelle
spreche. Die Tumorzelle gibt es nicht. Das ist genauso falsch, wie wenn
ich sage, jemand ist asozial. Er kann sich in der einen Situation
sozial, in einer anderen asozial verhalten. Das hängt nicht von ihm als
Person ab, sondern es hängt von seiner Wechselwirkung mit der Umgebung
ab. Das ist der entscheidende Ansatz. Aber wenn Sie sich die
Tumorforschung ansehen bis heute, es erscheinen ja täglich tausende von
neuen Arbeiten und Aufsätzen darüber, wird immer so getan, als ob die
Eigenschaft Krebs zu erzeugen oder Krebs zu sein, eine
Individualeigenschaft der Zelle sei. Das kann natürlich soweit kommen
mit dem Fortschritt einer Erkrankung, aber das A und O der Fragestellung
beginnt, muß da beginnen, gibt es überhaupt eine Eigenschaft in einem
Individuum, sich als sozial oder nichtsozial zu verhalten, ohne daß ich
die Wechselwirkungen mit der Umgebung berücksichtige. Ein Beispiel:
Während meiner Doktorarbeit habe ich Unterricht in der Schule gegeben,
da war einer in der Klasse, der war in der ganzen Schule verschrieen,
man sagte, das ist der Schlimmste, mit dem kommt niemand aus usw., der
muß von der Schule entfernt werden. Ich wurde vor ihm gewarnt, und
gerade aufgrund meines Denkansatzes, weil ich mir klar war, diese
Eigenschaften sind nicht in einer Persönlichkeit, sondern sie hängen von
der Wechselwirkung mit der Umgebung ab, habe ich ihn ganz anders
behandelt, als er normalerweise behandelt wird. Ich habe ihm
Verantwortung übertragen, habe gesagt, er soll die Versuche vorbereiten
usw., am Anfang sehr unwillig, aber später ist er hineingewachsen in
diese Aufgabe, er hat sich gerade gegenteilig verhalten, als es
normalerweise von ihm gesagt worden ist. Ähnlich ist es auch in einem
Gewebeverband. Ich habe manchmal den Eindruck, wenn man z.B. nach
Krebseigenschaften fragt, dann läuft das physikalisch betrachtet oft
darauf hinaus zum Beispiel zu fragen, welche Temperatur ist jetzt in
diesem Raum und dann fängt man an die einzelnen Moleküle einzufangen und
sie unters Mikroskop zu legen. Da wird man nie herausfinden, wie hoch
die Temperatur ist. Oder in einer Bevölkerung kann man nicht dadurch,
daß man Frauen biochemisch untersucht, herausfinden, wie groß die
Bevölkerungsaktivität ist oder wieviele Kinder auf die Welt kommen. Das
sind Eigenschaften, die sich in den Wechselwirkungen mit den anderen
Zellen zeigen. Das gilt auch für die Frage des Wachstums von
Zellverbändnen und die Wachstumsregulation.
Und da bin ich wieder
bei Alexander Gurwitsch, diesem sehr genialen Denker, der eben z.B. in
Lichtwechselwirkungen die Ursache für eine solche Regulation gesehen hat
und ich folge ihm hier hundertprozentig. Ich glaube, es muß nicht
unbedingt allein nur Licht sein, es können auch andere
elektromagnetische Wellen sein, aber die Frage, wer oder was steuert das
Wachstum, kann nicht im molekularen Bereich beantwortet werden, nicht
dadurch, daß man die Moleküle unters Mikroskop legt und irgendwelche
Defekte in den Molekülen erkennt. Sie kann nur beantwortet werden, wenn
ich das Gesamtspiel, wenn ich mir das Konzert anhören und nicht die
Musikinstrumente in Teile zerlege. Und die Theorie, die ich dann darauf
gebaut habe ist sehr einfach. Ich sage einfach, solange eine
Verständigung im Organismus möglich ist, wird es auch keinen Krebs
geben, d.h. Krebs ist immer eine Störung dieser Verständigung zwischen
den Zellen, in denen eben das Wachstum genau bestimmt wird. Und die
elementare Verständigungsbasis von Lichtwellen ist von der Physik her
betrachtet, die Kohärenz, also die Fähigkeit, Informationen mit
elektromagnetischen Wellen zu übertragen. Krebs ist also eine
Kohärenzstörung, die in der Kommunikation über Licht stattfindet. Und
diese Kohärenzstörung kann auch meßtechnisch nachgewiesen werden. Wir
haben das getan in den letzten Jahren. Es hat sich immer wieder gezeigt
im Experiment, daß Tumorzellen eben so reagieren, daß diese Kohärenz,
die wir messen können, über eine bestimmte Schwelle hinweg gestört wird.
Die Kohärenz geht verloren, die Zelle kann nicht mehr mit der anderen
kommunizieren und sobald dieser Kontakt abgeschnitten ist, sobald durch
die Hinzunahme einer weiteren Zelle die Kommunikation nicht verbessert
wird, entsteht ein Tumor.
M. Bröckner:
Das heißt, ohne die über die Lichinformation
stattfindende Zellkommunikation wächst es nicht mehr geordnet, in
Absprache mit den Nachbarn, sondern "wild"...
A. Popp:
Die
Philosophie geht noch ein bißchen weiter. Das können Sie auch im
täglichen Leben erleben. Wenn sie z.B. eine Gesellschaft betrachten die
sich bildet, ein Verein oder eine Ehe oder was immer auch, es kommt
darauf an, daß durch die Hinzunahme eines neuen Gruppenmitglieds die
Informationsfähigkeit, die Informationskapazität des Gesamten nicht
vermindert, sondern erhöht wird. Solange das funktioniert, funktioniert
auch die Gruppe. Sobald aber durch die Hinzunahme eines neuen Mitglieds
die Informationsbasis verschlechtert wird, bricht das Gesamtsystem
auseinander, dann funktioniert es nicht mehr. Das heißt, die
Vergesellschaftung erfolgt über den Wert der Informationsfähigkeit im
System. Und das ist in einem Organismus das gleiche wie in jeder
Gesellschaft. Und die Basis dafür ist die Verständigungsbasis, die
Verständigungsmöglichkeit, die Transparenz, die Möglichkeit sich zu
äußern, Informationsübertragung. Es ist nicht der Zwang miteinander zu
reden, sondern es ist die Fähigkeit, alles zu artikulieren, was man dem
anderen mitteilen möchte. Und so ist es auch im Gewebeverband und die
physikalische Basis dafür ist die Kohärenz dieser Biophotonen bzw.
elektromagnetischer Wellen, mit denen dieser Informationsaustausch
stattfindet.
M. Bröckner:
Das heißt, wir haben hier in der üblichen Betrachtung
des Krebses wieder jenen detaillistischen Blick, der das Geschehen in
immer kleinere Einzelteile zu zerlegen versucht, in der Hoffnung, wenn
ich erstmal die kleinsten Einzelbausteine gefunden habe, dann kann ich
alles erklären, auch die Krankheit Krebs. Das ist ja das Credo der
gesamten Molekularbiologie: wir müssen nur noch die Gene mal richtig
ausgezählt haben, das dauert noch ein paar Jahre, dann können wir, dann
haben wir jeden einzelnen Baustein identifiziert und können das Leben
insgesamt erklären. Ist das nicht dasselbe wie der untaugliche Versuch,
ein Haus zu bauen aus einem Riesenberg von Einzel-Bausteinen, ohne daß
ein Bauplan, eine Architektur, eine Vorstellung vom Ganzen da ist ?
A. Popp:
In
der Biologie ist alles miteinander verbunden. Wenn ich sage, wir dürfen
nicht die Moleküle zum entscheidenden Kriterium für das Verständnis
machen, dann heißt das nicht, daß die Moleküle unbedeutend sind. Worauf
ich hinaus möchte: wir müssen verstehen, wie in diesem Wechselspiel aus
Materie und elektromagnetischem Feld sich etwas aufbaut, dem man dann
die Eigenschaft der Kohärenz zusprechen kann. Das Interessante ist
Folgendes und das ist gleichzeitig das Fatale: Je besser meine Theorie
stimmen sollte - ich drücke mich mal ganz bewußt im Konjunktiv aus -,
umso mehr wird der mechanistische Denker bei seinen Experimenten
überzeugt davon sein, daß er recht hat, so paradox das klingt. Und zwar
aus folgendem Grund: Wenn diese Eigenschaft der Kohärenz die
entscheidende Eigenschaft ist, dann heißt das gleichzeitig, daß jedes
Teilchen mit jedem anderen Teilchen in einem solchen Verband miteinander
über dieses Feld verbunden ist. Und jeder, der jetzt nachweisen möchte,
daß ein ganz bestimmtes Molekül Krebs auslöst, wird natürlich zum
Erfolg kommen, weil egal, wo er hineinsticht, immmer wieder ein Argument
für seine falsche Theorie findet.
M. Bröckner:
Weil eben alle Moleküle miteinander vernetzt sind...
A. Popp:
Ja.
Wenn ich in ein Stimmgabelkonzert hineingehe und nun an einer ganz
bestimmten Stimmgabel etwas drehe, dann wird natürlich was passieren,
ich werde, wenn ich so falsch denke, überzeugt davon sein, das kann
jetzt nur die Stimmgabel gewesen sein. Der eine findet Kalzium, der
andere findet die DNAs, der andere findet Viren, der vierte Proteine,
der fünfte die Membran und alle glauben, sie seien im Recht. Aber sie
sind nur deshalb im Recht, weil eben alle Dinge miteinander über solche
Wechselwirkungen verbunden sind, und weil letztlich die integrative,
integrale Funktion aller Teile darüber bestimmt, ob eine
Kommunikationsbasis aufrechterhalten bleibt oder zusammenbricht.
Deswegen ist es auch sehr schwer im Einzelfall jetzt genau zu sagen, der
Patient hat den Tumor aus dem und dem Grund bekommen. Es gibt nur
selten monokausale Ursachen dafür. Da baut sich irgendetwas auf, das
beginnt mit irgendeinem Schicksalsschlag, und führt dann dazu, daß der
sich unvernünftig ernährt und dann kommt er in einen Circulus
Vitiosus... wo ist da die Ursache? Irgendwann konzentriert sich das auf
die schwächste Stelle im Organismus und das System sagt, was soll ich in
dieser schrecklichen Welt, es ist ja viel besser, ich gehe zugrunde.
Dann entsteht ein vorgeplanter Selbstmord. Und auch aus dieser Sicht,
aus dieser ethischen Sicht, ist natürlich die Behandlung heute völlig
falsch.
M. Bröckner:
Man nimmt sich detaillistisch den einzelnen Tumor vor
und lasert oder strahlt ihn weg oder bringt ihn mit chemotherapeutischen
Medikamenten zum Verschwinden an einer Stelle, d.h. man versucht, die
Symptome zu beseitigen. Doch die Ursache der Krankheit liegt ganz
woanders und wenn wir Ihrer Hypothese folgen, dann liegt sie in einer
Kommunikationsstörung des organischen Systems, des Zellverbands
untereinander, wo kohärente, geordnete Kommunikation nicht stattfinden
kann...
A. Popp:
Kohärent muß nicht geordnet heißen.
Geordnet ist etwas anderes als kohärent. Kohärent heißt im Grunde
genommen ... schauen Sie, ein Beispiel: Wenn alle Menschen die Nase in
eine Richtung halten, dann würde man sagen, sie sind kohärent oder man
würde sagen es ist geordnet und man würde den Schluß daraus ziehen, die
wissen etwas voneinander. Aber wichtig ist nicht, daß sie die Nase in
einer Ordnung halten ... sondern wichtig ist, daß sie etwas voneinander
wissen. Und wenn sie etwas voneinander wissen, müssen sie die Nase nicht
in eine Richtung halten. Das ist nur eine Möglichkeit davon. So ist es
auch mit der Kohärenz. Kohärenz heißt nicht, daß das jetzt geordnete
Laserbeams sind, die nur in eine Richtung gehen können. Geordnet heißt,
daß die Fähigkeit besteht, eine Wechselwirkung durchzuführen, in der
jeder Teil mit jedem anderen Teil kommunizieren kann.
M. Bröckner:
Ein Vogelschwarm wäre kohärent, weil er in eine bestimmte Richtung fliegt und eine bestimmte Form auch einnimmt und ...
A. Popp:
Muß
aber nicht. Und wahrscheinlich kommunizieren sie auch dann, wenn sie
nicht in eine Richtung fliegen. Oder sie können es zumindest machen.
M. Bröckner:
Was könnte die Biophotonik in Sachen Krebsdiagnostik
in Zukunft beitragen und wie könnten biophotonische Messungen uns auch
in der Behandlung dann der Krebsursachen, die ja nach wie vor, selbst
wenn wir jetzt allgemein eine Kommunikationsstörung da annehmen noch
rätselhaft sind, wie könnte die Biophotonik da in Zukunft weiterhelfen?
A. Popp:
Wir
sind im Moment dabei und machen Messungen des Lichtfeldes vom Menschen.
Und wir haben im Moment jetzt bisher etwa zweihundert Menschen
untersucht, auch Tumorpatienten und haben - das ist das Negative daran
-, nie ein verändertes Lichtfeld gesehen, wenn jemand an einer ganz
bestimmten Stelle einen Tumor hat. Also wenn z.B. jemand einen
Lebertumor hat, brauche ich mir gar nicht einzubilden, daß an der
Stelle, an der die Leber sitzt, ein verändertes Lichtfeld zu messen ist,
interessanterweise. Wir haben es jedenfalls bisher noch nicht gefunden.
Sondern, in all den Fällen fällt auf, daß Assymmetrien da sind und daß
die Patienten, die Tumorpatienten, ihr Lichtfeld relativ niedrig halten
und sehr wenig verändern. Es ist eine gewisse Erstarrung in der
Lichtemission. Es ist kaum noch eine Ankopplungsszene z.B. an
biologische Rhythmen. Wir sehen bei gesunden Menschen auch niedrige
Werte, aber die verändern sich im Rhythmus äußerer Vorgänge, z.B.
Tag/Nacht, Monatsrhythmus. Bei Tumorpatienten sind diese Rhythmen sehr
stark verlorengegangen. Und ich würde heute aus dieser Sicht glauben,
daß eine mögliche Therapie für Tumorpatienten im wesentlichen darin
besteht, dafür zu sorgen, daß ihr gesamtes Regulationssystem, nicht nur
die Stelle, an der der Tumor sitzt, sondern der gesamte Mensch sich
irgendwie in natürliche Rhythmen wieder einjustieren, eintunen muß, wie
der Engländer oder Amerikaner sagt. Darin sähe ich eine Möglichkeit.
Z.B. immer mit Sonnenaufgang zu meditieren, das soll es schon geben,
scheint mir recht sinnvoll zu sein, und bei Sonnenuntergang wieder zu
meditieren, also eine Ankopplung an die natürlichen Rhythmen zu
gewinnen, natürlich mit anderen, mit vielen anderen Maßnahmen. Aber ich
würde beispielsweise nie dazu raten, das Gewebe zu zerstören. Vielleicht
mit Ausnahme von Operationen. Operationen sind in Ordnung, aber das
normale Gewebe, das Bindegewebe sollte nicht vernichtet werden. Das kann
man beispielsweise erkennen an den vielen Spontanheilungen, die es
gibt. Vielleicht noch die Bemerkung: Ich kann natürlich - und das ist
immer gefährlich jetzt allgemeine Ratschläge zu geben -, aber Hinweise,
oder man sollte in Richtungen denken, wie Spontanheilungen verbessern,
die Ursachen für Spontanheilungen herausfinden, den gesamten Organismus
einschließlich natürlich seiner psychischen Situation zu betreuen,
möglichst wenig zu schaden. Dem Patienten wirklich die Möglichkeit zu
geben, geheilt zu werden und nicht aus der Gewißheit heraus, das Leben
für eine ganz bestimmte Frist zu verlängern, möglicherweise diese Chance
zu vernichten. Das scheint mir das Wichtigste zu sein. Wobei der
Einzelne vielleicht auch die Chance haben sollte, selbst darüber zu
befinden, ob er sich lieber mit Chemikalien behandeln läßt und damit
eine gewisse Garantie bekommt, noch eine bestimmte Zeit zu leben, aber
möglicherweise dadurch eben die Chance verliert, überhaupt geheilt zu
werden. Oder ob er das Risiko auf sich nehmen will, ohne Chemotherapie
mit alternativen komplementären Methoden, möglicherweise eine größere
Heilungschance zu bekommen.
M. Bröckner:
Könnte die Biophotonik auch Aufschluß darüber geben,
für Krankheiten, wie Krebs, aber auch andere, wo beispielsweise das
Immunsystem geschwächt ist und es schwierig ist, für den Patienten die
richtige Arznei zu finden...- daß da eben durch die Messungen der
Lichtintensität jetzt vielleicht nicht das Arzneimittel, aber Tendenzen
erkannt werden können, welche Therapieform dem Patienten am besten
hilft?
A. Popp:
Ja. Ich denke, daß hier eine
Zukunftsaussicht besteht. Ich darf darauf hinweisen, daß ja heute
bereits in der Diagnostik Methoden eingesetzt werden, die von uns zum
ersten Mal überhaupt erkannt wurden, nämlich, daß z.B. mit Laser das
Gewebe belichtet wird und man aus der erhöhten Lichtintensität der
reflektierten Lichtsignale, heute bereits recht erfolgreich Tumoren
diagnostizieren kann im Inneren des Organismus. Wir waren die Ersten,
die diesen Effekt erkannt haben und auch publiziert haben.
M. Bröckner:
Der Terminus dafür ist die diese verspätete Luminiszenz.
A. Popp:
Delayed
Luminescence. Man kann die Technik sehr stark in eine relativ schadlose
Diagnose umsetzen. Und wenn man eine nichtinvasive Diagnose hat, ist es
nicht sehr schwer, auch eine gute Therapie zu finden. Wenn man den
Patienten immer wieder beobachten kann, ohne daß man im schadet, hat man
die Möglichkeit Therapieverläufe zu verfolgen. Das kann man ja heute
leider nicht, weil die einzige Möglichkeit darin besteht, daß man eben
z.B. durch Röntgenstrahlung oder durch invasive Methoden dem Patienten
schaden muß, um zu erkennen, wie sein Tumor weiterwächst. Und auf lange
Sicht ist das keine Methode.
M. Bröckner:
Könnte man sich vorstellen, daß, wenn wir das
Frequenzgeschehen im Zellverband im Körper letztlich entschlüsselt
haben, wenn wir also das Alphabet oder die Sprache der Frequenzen kennen
mit der die Zellen untereinander kommunizieren, was ja jetzt erst
ansatzweise geschehen ist - könnten dann Biophotonenmessungen in 50, 100
Jahren einen ähnlichen Schritt bedeuten, wie vor hundert Jahren eben
Röntgen und seine Methode der Diagnose ?
A. Popp:
Das ist
jetzt natürlich sehr spekulativ was ich sage, ich kann aus unseren
bisherigen Erfahrungen Schlüsse ziehen. Wir haben alle technischen
Möglichkeiten, die es gibt, noch bei weitem nicht genutzt. Das ist auch
sehr schwer, das technisch weiterzuentwickeln. Wir sind selbst gar nicht
in der Lage dazu, aber wenn ich mal die Mission artikulieren kann: Ich
glaube, daß z.B. durch die Beobachtung der Änderung der Frequenzen durch
eine Ganzkörperanalyse des gesamten Lichtspektrums, was aus dem
Organismus kommt, vielleicht noch auch Infrarot miteinbezogen,
Mikrowellen usw., daß die technische Analyse einer solchen Emission die
Zukunft der medizinischen Diagnostik überhaupt ist. Davon bin ich
überzeugt. Man wird aus solchen Bildern vielleicht in 50, 100 Jahren
letztlich alles erkennen können, was man wissen will.
M. Bröckner:
Ein Biophotonenscanner sozusagen, wie man das heute
nennt, der völlig ungefährlich im Unterschied zu Röntgenstrahlen ein
Bild aufnimmt und uns sehr genaue Auskunft geben kann, über den
lebensnahen oder lebensfernen Zustand der jeweiligen ...
A. Popp:
Ja.
Ich habe mit Japanern darüber gesprochen, die ja jährlich an die
hundert Millionen US-Dollar in diese Entwicklung stecken. Der Japaner
hat mir im Vertrauen gesagt, daß man darüber nachdenkt in Japan eine
Kathode zu entwickeln, die über dem gesamten Menschen liegt und damit
also eine Momentaufnahme oder auch Zeitaufnahmen des Lichtfeldes machen
kann. Das ist furchtbar teuer, sowas kostet heute an die 30 Millionen
Mark vielleicht. Aber am Anfang war alles teuer. Und wenn man dann,
nehmen wir mal an, sie könnten mit einem solchen Gerät am Tag 50
Menschen diagnostizieren, dann macht sich das auf die Dauer bezahlt.
M. Bröckner:
Sie haben mit den Biophotonenmessungen auch
Forschungen zur Wirkunsgweise der Homöopathie und zur der Wirkung
homöopathischer Präparate gemacht. Die Homöopathie hat ja unbestritten
große Heilerfolge. Umstritten ist nach wie vor nur, wie diese
Heilerfolge zustande kommen, ob es eine nachzuweisende Wirkung dieser
Verschüttelungen der homöopathischen Arzneien gibt, oder ob das Ganze
auf einer Selbstheilung, dem Glauben des Patienten, also auf dem
berühmten Placeboeffekt nur beruht. Sie haben dazu Forschungen
angefangen, dann aber wieder aufgegeben nach einer gewissen Zeit, weil
Sie sich da auch zwischen beide Stühle sozusagen gesetzt haben und es
keinem so richtig recht machen konnten... weder den Schulmedizinern, die
sagen, die Homöopathie ist Mumpitz, noch den Homöopathen, die sagen,
sie ist das einzig Wahre.
A. Popp:
Ich habe diese
Forschungen nicht aufgegeben, weil ich unter Druck geraten bin. Es ist
richtig, daß ich wegen der Homöopathie die Universität Kaiserslautern
verlassen mußte. Ich habe Vorlesungsverbot bekommen, weil ich einen
Forschungsauftrag über Homöopathie angenommen habe. Und ich habe den
Ärger der Homöopathen heraufbeschworen, weil diese Forschung zu keinem
Ergebnis führte.
M. Bröckner:
Welche Experimente haben Sie in diesem Zusammenhang gemacht?
A. Popp:
Ich
habe Pflanzen vergiftet und habe dann die gleichen Pflanzen mit einem
homöopathischen Präparat aus diesem Giftstoff behandelt und wollte dann
Unterschiede sehen zwischen den behandelten und den unbehandelten oder
denen mit dem Placebo behandelten Pflanzen. Und mit meiner Methode sah
ich Unterschiede nur bis zur D6, vielleicht bis zur D12, aber auf keinen
Fall bis in den Bereich der Hochpotenzen, von wo aus die ganze
Geschichte erst interessant geworden wäre. Und zu meinem Unglück nahmen
die Effekte auch mit höherer Potenz ab statt zuzunehmen und ich wußte
einfach nicht mehr, wie komme ich weiter und ich sah auch ehrlich gesagt
überhaupt keine Möglichkeit, mit unseren Methoden einen Beweis zu
führen. Ich habe aber - das muß ich dazu sagen -, mich nie dazu
durchringen können, zu sagen, die Homöopathie kann nicht wirken.
Innerlich habe ich irgendwie das Gefühl, daß da was dran ist, habe auch
Vorstellungen dazu. Ich weiß nicht, ob Sie wissen, daß ich 1978 vom
Bundesgesundheitsamt aufgefordert wurde ein Gutachten zu schreiben. Ich
habe damals in diesem Gutachten bereits argumentiert: wir haben zwar
keinen Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie, Wir haben aber auch
keinen Beweis dafür, daß sie unwirksam sein muß. Man muß dieser Frage
offen gegenüberstehen, auch wenn man zunächst glaubt, das sei unmöglich.
Aber warum ist das unmöglich? Es ist unmöglich im Rahmen eines
chemischen Modells – in den homöopathischen Arzneien sind sicher keine
Moleküle mehr drin. Es wäre auch Unsinn, wenn man sagen würde,
Verunreinigungen sind immer da, da müßte auch das Leitungswasser
homöopathische Substanz sein. Oder der Rhein, der von BASF ständig mit
einer Urtinktur versorgt wird (lacht), der müßte dann in Antwerpen ein
hervorragendes Homöopathikum sein. Warum ich glaube, daß es möglich ist,
ist, weil der Hahnemann mit seinen beiden Prinzipien, nämlich dem
Simile-Prinzip und Potenzierungsprinzip, letztlich etwas bringt, was von
der Physik her sehr gut verständlich ist, nämlich das Resonanz-Prinzip.
Die Resonanz ist nichts anderes, als daß sie eine Ähnlichkeit
hervorrufen müssen. Sie müssen beispielsweise wenn Sie eine Stimmgabel
anschlagen, und von der Stimmgabel die Energie wegnehmen wollen, die
gleiche Stimmgabel damit in Resonanz bringen und die zweite Stimmgabel,
mit der Sie die Energie entziehen, darf selbst nicht schwingen, das sind
genau die beiden Prinzipien, auf die Hahnemann gekommen ist. Und es
gibt in der Biologie tatsächlich einen Effekt. Ich habe vorhin von
diesem Fotorepair gesprochen. Das ist genau das. Beim Fotorepair
schädigen Sie mit UV-Strahlung bei 380 Nanemetern meinetwegen, und die
heilende Wirkung kommt durch die gleiche Strahlung zustande, nur in sehr
niedriger Dosis. Sie haben also hier etwas in der Biologie, was genau
diesen Regeln folgt. Ich kann mir vorstellen, daß das eine grundlegende
Bedeutung in der Biologie hat und ich habe auch Vorstellungen als
Physiker, wie so etwas wirken könnte. Es ist zwar sehr, sehr vage, ich
habe keinen Beweis dafür, aber ich kann mir vorstellen, daß es geht.
Nehmen wir mal an, ich schüttele Wasser. Durch das Verschütteln von
Wasser verändere ich das Wasser. Das ist nicht das gleiche, als wenn es
unverschüttelt ist. Gut, der Physiker sagt, nach 10 hoch minus 9
Sekunden sind die beiden wieder gleich, weil die Verschüttelung dann
ausgedämpft ist. Das stimmt nur bedingt. Es kann sein, daß
Mikrooszillationen übrig bleiben im Wasser, die, wie man sagt kohärente
Zustände sind, die nicht nach dem Exponentialgesetz abfallen, sondern
nach einem einem hyperbolischen Gesetz, d.h. sie bleiben über lange Zeit
unter Umständen erhalten. Man spricht hier von Solitonen. Man kann sich
vorstellen, wenn man das beliebig oft macht, daß man also solche
Verschüttelungen mit dem Arzneimittel moduliert, und daß das genau die
gleiche Wirkung hat, wie eine Stimmgabel, die jetzt in den Organismus
hineingebracht wird, in der bereits das Gift mit hoher Oszillation
schwingt und dann wird diese Energie entzogen. Das ist vorstellbar. Und
natürlich wird das ein Chemiker oder Biochemiker nie akzeptieren, weil
für ihn diese Vorstellung völlig fremd ist. Sie ist fremd, aber sie ist
richtig. Und wir müssen an solche Möglichkeiten denken. Und ich glaube
auch nicht, daß alle Homöopathen Spinner sind. Die haben ihre Erfolge.
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für mich: Ich sehe ehrlich
gesagt, und damit habe ich bei den Homöopathen natürlich wenig
Zustimmung gefunden, ich sehe keinen Unterschied zwischen dem
Placebo-Effekt und einer homöopathischen Wirkung. Der Placebo-Effekt
wird immer als etwas minderwertiger abgetan. Aber es ist ein Effekt. An
den auch die Schulmediziner glauben. Was wäre denn, wenn ich z.B. durch
solche Präparate, nach den Regeln von Hahnemann, eine Umstimmung im
Organismus herbeiführen könnte, eine Umstimmung im Befinden des
Patienten, so daß der plötzlich an seine Heilung nicht nur glaubt,
sondern überzeugt davon ist, daß diese Umstimmung zu einer echten
Überzeugung führt. Und ich frage mich sogar, ob das nicht sowieso
notwendig wäre und ist bei jeder Heilung, diese innere Überzeugung. Und
wenn eine solche Überzeugung geschaffen wird, dann ist der Glaube an die
Heilung und die Heilung selbst, das sind völlig identische Dinge. Also
von der Seite her ist mir das alles nicht so absurd. Aber es wird durch
Ideologien innerhalb der verschiedenen Gruppen, sowohl bei den
Homöopathen als auch bei den Nichthomöopathen darf man über so etwas gar
nicht diskutieren. Die haben ihre bestimmten Vorstellungen. Die einen
sagen, Placebo-Effekt ist minderwertig, hat mit der Homöopathie nichts
zu tun. Und die anderen, die Homöopathen, haben Angst davor, daß sie in
die Richtung von solchen Effekten gedrängt werden. Dabei können sie froh
sein, der Placebo-Effekt ist schulwissenschaftlich anerkannt, das müßte
eigentlich von der Krankenkasse bezahlt werden.
M. Bröckner:
Placebo ist die beste und auch die nicht-invasivste,
schonendste Methode, wieder gesund zu werden. Es heilt, wie wir wissen,
auch die allerschwersten, unheilbaren Krankheiten.
A. Popp:
Ja,
natürlich. Es wird nicht einfach sein, aber ich meine, wenn man das
erst mal gesehen hat, diese Zusammenhänge, und akzeptiert oder zumindest
für möglich hält, dann wird man auch in die richtige Richtung
marschieren. Statt dessen wird eine Forschungspolitik heute betrieben,
sowohl bei den Nichthomöopathen als auch bei den Homöopathen, die, das
kann ich Ihnen versichern, noch tausend Jahre so betrieben werden kann,
ohne Ergebnis. Weil sie in völlig falsche Richtungen laufen.
M. Bröckner:
Sie haben zwar keine "mechanische" Wirkung der
Homöopathie nachweisen können, aber was sich doch gezeigt hat, ist, daß
das berühmte Gedächtnis des Wassers in gewisser Weise doch existiert.
Das Wasser jenseits von H2O in der Lage ist, bestimmte Informationen zu
transportieren, weiterzutragen, und daß deshalb viele der
homöopathischen Vorstellungen, selbst wenn man sie jetzt noch nicht
nachweisen kann, durchaus auf dieses "informierte" Wasser,
zurückzuführen sein könnten ?
A. Popp:
Zumindest sehe ich
keinen Grund, warum so etwas unmöglich sein sollte. Gedächtnis ist
natürlich auch eine Frage der Zeit, in der ein solches Gedächtnis
wirksam ist. Wenn ich einen Sensor habe, der völlig unempfindlich ist,
oder wenn ich jemand habe, der sein Gedächtnis verloren hat, dann können
sich bei dem natürlich bestimmte Mechanismen abspielen und ich kann
nicht von Gedächtnis reden. Wenn ich aber umgekehrt, nehmen wir mal an,
einen Sensor habe, der noch auf Aktivitäten reagiert, die man
normalerweise nicht mehr nachweisen kann, dann mißt dieser Sensor eine
ganz andere Gedächtniszeit als ein grobes Detektorsystem. Das heißt
also, das Gedächtnis ist nicht nur eine Frage des Objekts, das Sie
untersuchen, sondern auch eine Frage des Detektors, der ein Urteil über
das Objekt abgibt. Und wenn ich jetzt also beispielsweise Wasser
verschüttele und mir einen Sensor nehme, der diese Mikrovibrationen
nicht mehr messen kann, dann ist das Gedächtnis für ihn 10 hoch minus 9
Sekunden. Dann ist Schluß. Wenn aber dieser Sensor noch auf
Mikrovibrationen reagiert, z.B. ein biologischer Sensor, der ja
wesentlich empfindlicher ist als ein physikalisches Detektorsystem, dann
kann dieser biologische Sensor vielleicht noch nach Stunden, nach
Wochen, nach Monaten etwas registrieren, der wird eine ganz andere
Gedächtniszeit feststellen als der physikalische Sensor. Das sind alles
Dinge, die nicht berücksichtigt werden bei diesen lapidaren Diskussionen
um Gedächtnis. Die einen sagen, Wasser hat ein Gedächtnis, die anderen
sagen, Wasser hat kein Gedächtnis. Doch sie wissen gar nicht, daß das
abhängig davon ist, was sie unter Gedächtnis verstehen, wie sie das
definieren.
M. Bröckner:
Das Beispiel Homöopathie - Schulmedizin, wo Sie es mit
der Biophotonik keinem so richtig recht machen konnten, das haben wir
dann ja in einer ähnlichen Variante dann auch in der
Lebensmittelanalyse. Sie haben ja das Glück gehabt, daß Sie über
Biophotonen-Meßapparaturen, die eben herstellbar sind, und auch
vermarktbar, diese Behinderungen und das Mobbing des
Wissenschaftsestablishments umgehen konnten. Ich habe mich, als ich Ihre
Geschichte gelesen habe, manchmal an Wilhelm Reich erinnert gefühlt,
der ja auch einer biologischen Strahlung auf der Spur war, dann auch,
weil man ihn nicht ernstgenommen hat, seine Orgon-Kisten verkaufen
mußte, weswegen er er dann letztlich ins Gefängnis kam ...
A. Popp:
Das letzte fehlt noch bei mir. Aber die Kisten, die mysteriösen Kisten, verkaufe ich schon.
M. Bröckner:
Wilhelm Reich ist dann trotz hoher Reputation und
Anerkennung ziemlich elendig zugrunde gegangen.Letztlich hat er seine
Forschungen nur retten können, weil er versucht hat, sie einfach
umzusetzen in Apparaturen, die verkaufbar sind. Ihm hat es nichts
genützt. Aber Ihnen hat es am Ende geholfen, sodaß Sie Sie jetzt in der
Lage sind, für die Lebensmittelanalyse mit der Biophotonik Geräte zu
liefern, die etwas können, was die normale Lebensmittelanalyse nicht
kann. Doch damit sind Sie auch wieder zwischen zwei Stühlen gelandet,
denn Sie konnten es weder den konventionellen Landwirten noch den
Biobauern richtig recht machen...
A. Popp:
Ja, es scheint
so zu sein, daß eine Polarität in der Gesellschaft aufgetreten ist, in
der die Wahrheit in gewisser Weise in der Mitte liegt und man sie
trotzdem nicht als einen Kompromiß bezeichnen kann. Auch hier in der
Lebensmittelanalytik zeigt sich plötzlich ein ganz neues Fenster der
Qualitätseigenschaften, durch das man bisher nicht geschaut hat. Der
chemische Analytiker wird Ihnen kaum etwas darüber sagen können, was
z.B. die Frische ist, wie der Frischezustand gemessen werden kann. Oder
er kann Ihnen kaum etwas dazu sagen, was Keimfähigkeit ist,
Keimfähigkeit von Getreide beispielsweise, das ist eines der
wichtigsten, elementaren biologischen Eigenschaften überhaupt, ohne die
Keimfähigkeit könnten wir nicht existieren. Und die herkömmliche
Analytik kann Ihnen dazu überhaupt nichts sagen. Denn wenn ich ein
Weizenkorn zermahle, sind die Moleküle nach wie vor die gleichen. Die
Analytik wird keine Aussage darüber machen können, was die Keimfähigkeit
ist, weil die Moleküle oder die Analyse nicht ausreicht, um diese
Gesamteigenschaft zu beschreiben. Auf der anderen Seite, der Biobauer
orientiert sich zwangsläufig nicht an wissenschaftlichen Erkenntnissen,
sondern an seinem Gefühl, an seiner Einstellung zur Natur, die richtig
sein kann, die aber auch verfälscht werden kann durch Ideologien. Da
werden dann mehr Zauberformeln beschrieben, als daß man an die
wirklichen Probleme denkt. Ich weiß z.B. aus unseren Erfahrungen, daß
das Problem heute eigentlich gar nicht ist: biologischer Anbau, ja oder
nein ? Auf das wird das reduziert. Das Problem besteht im Grunde
genommen darin, daß unsere Äcker, Böden, einfach überdüngt werden, daß
die Bauern dazu gezwungen werden, viel zu viel zu produzieren, weil sie
das billig machen müssen usw. Und darunter leiden natürlich beide Seiten
und wenn man daß dann zu reduzieren versucht auf plötzlich besondere
Qualitäten von biologisch angebauter Ware, die durch den biologischen
Anbau gar nicht so erheblich verbessert werden müssen, weil nämlich noch
viele andere Faktoren dazukommen. Da kommt der Sonneneinfluß dazu, die
Bodenbeschaffenheit, es kommen dazu die richtige Sortenauswahl an der
richtigen Stelle, die Fertigung usw., diese Dinge spielen oft eine
wesentlich größere Rolle als die Düngervariante, freilich unter der
Voraussetzung, daß man vernünftig düngt. Das heißt also auch hier
erleben Sie die seltsame Situation, daß es nicht zugelassen wird, daß
die richtigen Fragen gestellt werden.
M. Bröckner:
Und die lauten bei einem Lebensmittel?
A. Popp:
Zuerst
einmal, herauszufinden, was ist überhaupt Qualität? Auf die richtige
Spur hat uns da auch jemand gesetzt, der heute verstorben ist, aber
ähnlich genial war wie Gurwitsch, nämlich der Quantenphysiker Erwin
Schrödinger. Schrödinger hat die richtige Frage gestellt, indem er
darauf hingewiesen hat, daß es bei Lebensmittelqualität überhaupt nicht
darauf ankommt, daß der Verbraucher mit Energie versorgt wird. Wenn das
der Fall wäre, könnte er ja z.B. Nitroglyzerin in Unmengen zu sich
nehmen. Sondern es kommt darauf an, daß er richtig informiert wird von
der Nahrung, daß seine Ordnung stabilisiert, aufgebaut wird, daß sie
erhalten bleibt. Und diese Ordnung, von der Schrödinger spricht, ist
zwar bei ihm nicht exakt definiert, aber wir müssen dieser Frage
nachgehen. Wir müssen herausfinden, was ist diese Ordnung? Wie gewinnt
der Verbraucher Ordnungen? In dem Sinne ist natürlich die
Lebensmittelqualität von der Frage der medizinischen Versorgung nicht so
verschieden, so daß es sich anbietet, von den Fragen der Medizin eben
auf die Frage der Lebensmittel zu gehen. Ich habe da ein interessante
Erlebnis gehabt: ich war von einem Max-Planck-Institut für Lebensmittel
eingeladen und dort wurde über die DNA gesprochen und ob die DNA Licht
speichern kann, warum nicht usw., es wurde über alle molekularen Dinge
gesprochen. Und als ich dann angefangen habe zu sagen, daß man mit
dieser Methode unter Umständen auch Lebensmittel analysieren kann, da
hat man gesagt, wie ich überhaupt auf solche idiotischen Themen käme,
das würde vielleicht Marktfrauen interessieren, aber keine
wissenschaftliche Institution. Soweit ist man heute.
M. Bröckner:
Sie schreiben an einer Stelle, daß wir uns letztlich
von Licht ernähren. Schrödinger sagt, wir nehmen über die Nahrung
sozusagen Ordnungszustände auf, mit denen wir die Entropie, also die
Unordnung in unserem Körper ständig bekämpfen, wir informieren uns mit
kosmischer Ordnung, indem wir gesunde Nahrung zu uns nehmen. Das
erinnert an die archaische Vorstellung des Menschen als einem Lichtwesen
und was die Ernährung betrifft bedeutet es, daß Fragen der Materie, der
Kalorien das entscheidende sind, sondern die der kohärenten
Lichtinformationen, die wir aufnehmen.
Wenn ich nun ein
Lichtwesen bin und will wissen, welche Pflanze, welches Gemüse, welches
Ei, welche Nahrung ist für mich optimal? Kann ich mir da vorstellen, daß
hier um die Ecke in diesem ein tollen Biolebensmittelsupermarkt in 20
Jahren an der Kasse so ein Gerät steht, wo mein Salat und mein Gemüse
und meine Butter und alles vorbeifährt und ich krieg jedesmal einen
Lichtwert angegeben, der mir sagt, jawoll, das ist ordentlich, das ist
eine gesunde Nahrung ?
A. Popp:
Also vom Ansatz ist es
zunächst sicher richtig, lieber eine objektive Testung der Qualität
durchzuführen, als die Qualität über den Ursprung definieren zu wollen.
Weil der Ursprung nicht eine ein-eindeutige Einflußnahme auf die
Qualität nimmt. Wie gesagt, das Klima spielt eine Rolle, Sonneneinfluß
usw., das kann man nicht daraus erkennen, daß man sagt, das war jetzt
Bioanbau oder nicht Bioanbau. Wir haben vor kurzem ein sehr deutliches
Beispiel gehabt mit einer Getreidesorte Dinkel. Und da wurde verglichen
Dinkel aus biologischem Anbau mit Dinkel aus konventionellem Anbau, aber
in einer Gegend, in der Dinkel hervorragend gedeiht, während die
Gegend, in der er biologisch angebaut wurde, völlig ungeeignet war. Und
es stellte sich auch tatsächlich heraus, daß der Dinkel aus
konventionellem Anbau bei vernünftiger Düngung qualitätsmäßig wesentlich
besser war, das wurde durch verschiedene Verfahren eindeutig belegt,
einschließlich der Biophotonik. Und dann nützt es nichts zu sagen, das
ist jetzt biologisch angebauter Dinkel. Ich denke, viel besser als diese
Biophotonik wäre, wenn wir unser eigenes Gespür, das wir ja haben,
unseren eigenen Appetit, unsere Fähigkeiten, die Nahrung richtig zu
beurteilen, wenn wir das wieder verbessern könnten, wenn wir wüßten, was
wir brauchen, was wir wollen. Ich habe das gemerkt, als ich in China
war, ich lebte eine Weile in China, da fand ich für kurze Zeit wieder
zurück zu meinem ursprünglichen Empfinden. Ich habe also dort gelebt wie
der Herrgott in Frankreich kann man sagen und habe fünf Kilo abgenommen
in dieser Zeit. Ich habe das nicht für möglich gehalten. Warum? Weil
die Nahrung gesund war und weil ich wußte, was mir gut tut und was mir
nicht gut tut. Und es war eine enorme Diversität da. Das Gegenteil
passiert Ihnen wenn Sie in die USA reisen und keine Zeit haben, wenn man
Zeit hat, geht´s einem dort auch besser. Aber diese Art von Eßkultur,
die bei uns herrscht, die bringt uns um. Wir leben zwar länger, aber im
Grunde genommen leben wir gar nicht länger, sondern wir werden
mitkonserviert. Wir sterben langsamer. Das ist die Situation.
M. Bröckner:
Das heißt, wir müssen uns, wenn wir jetzt die
Lebensmittel untersuchen, ähnlich wie beim Thema Krebs, den
Gesamtverband betrachten. Es kommt auch darauf an, welcher Bauer hat es
angebaut, sondern eben die Gesamtfaktoren einzubeziehen, wieviel Sonne
hat es abgekriegt...
A. Popp:
Nein, das ist zwar wichtig
für den Hersteller, aber wichtig wäre es, wenn man wirklich Methoden
hätte, mit denen man die Qualität im ganzheitlichen Sinne überprüfen
könnte. Deswegen ist eben die Biophotonik in meinen Augen sehr wichtig.
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, daß das später an der
Ladenkasse geschieht, sondern ich kann mir vorstellen, daß der Erzeuger
und teilweise geschieht das ja heute schon, sich selbst und seine Ware
mit solchen Methoden überprüft und optimiert.
M. Bröckner:
Sie haben mit der Biophotonik eine Methode gefunden,
Freilandeier zu unterscheiden von Batterieeiern. Es gibt nach
biochemischer Vorstellung ja dann überhaupt keinen Unterschied, Ei ist
Ei und die biochemischen Zusammensetzungen dieser beiden Sorten Eier,
die mögen, wenn die Ernährung der beiden Hühner auch gleich war, gar
nicht so ...
A. Popp:
Wir haben Beispiele, wo eben alles
gleich war. Die Ernährung war gleich, die Hühner waren gleich, mit einer
Ausnahme, die einen konnten rausgehen wann sie wollten, die anderen
wurden im Stall gehalten, das war der einzige Unterschied. Und da
zeigten sich dramatische Unterschiede in der Biophotonenemission und
zwar hundert Prozent. Die Freilandeier hatten doppelt so hohe
Speicherwerte wie die Batterieeier. Das heißt also, die hätten dann
durchaus doppelt so teuer sein können.
M. Bröckner:
D.h. diese Eier sind doppelt so gut oder doppelt so
gesund, weil sie die doppelte Menge an geordneten kohärenten
Lichtinformationen mit sich bringen.
A. Popp:
Ja. Gut,
ich meine wir sagen jetzt doppelt, das kann auch zehnmal so gut sein.
Wir wissen es nicht. Diese starke Veränderung kann
ernährungsphysiologisch zu einer dramatischen Verbesserung der Qualität
führen. Wir haben keine direkte quantitative Zuordnung, aber ich meine,
der Verbraucher spürt das ja auch glücklicherweise und solange die
Menschheit ihre Grundrationalität und ihr Grundgefühl in diesen
Situationen nicht verloren hat, kann man sich ja noch darauf verlassen
und kann guten Mutes sein, daß sich das bessere dann durchsetzt.
Letztlich leben wir von diesen Reserven des gesunden Menschenverstands
in der Bevölkerung.
M. Bröckner:
Ich würde gerne noch einmal auf Grundlagen der
Biophotonik kommen, die quantenphysikalischen und auch die
"weltbildlichen". Wir haben ja zum einen in den alten medizinischen
Vorstellungen oder überhaupt von den Vorstellungen vom Menschen schon
immer die Idee einer Lebenskraft, die als Brahma oder als Chi auftaucht
in den asiatischen Medizinsystemen. Wir haben die Vorstellung der Aura,
daß jeder Mensch über eine Aura verfügt, in verschiedenen esoterischen
Anschauungen steht das im Zentrum des Interesses. Die Biophotonen
scheinen mir so etwas zu sein wie die letztendlich feststoffliche
Materialisierung dieser bisher nur feinstofflich bezeichneten Dinge.
Gurwitsch hatte damals noch Probleme, weil die quantenphysikalischen
Vorstellungen, wie sie heute da sind, damals erst formuliert wurden.
Würden Sie dem zustimmen, daß wir heute mit der Biophotonik eigentlich
jetzt den materiellen Beweis diese alten, vitalistischen
Lebenskraftvorstellungen?
A. Popp:
Also, daß solche
Vorstellungen existieren und daß sie dann als Esoterik oder wie auch
immer genannt werden, ist natürlich überhaupt kein Argument dafür, daß
sie falsch sein müssen. Das ist schon mal von Anfang an ... und ich
würde auch als Physiker sagen, wenn solche Vorstellungen schon immer
existiert haben, dann ist vermutlich auch etwas dran. Die Leute haben ja
früher auch denken können und die Denkkapazität hat sich nicht merklich
verbessert, sie ist nur etwas ineffektiver geworden glaube ich. Aber
wenn man dann wissenschaftliche Grundlagen für die sagen wir
prinzipielle Richtigkeit solcher Überlegungen findet, dann ist zunächst
mal für mich gar nicht so wesentlich, mit wem man sich dann anlegt,
sondern entscheidend für mich ist, ob man das auch wirklich belegen kann
mit den wissenschaftlichen Methoden, die zur Verfügung stehen. Und man
hat um so mehr Probleme wissenschaftliche Beweise zu führen, je weniger
lokal die Ereignisse sind, mit denen man sich beschäftigt. Wenn Sie
alles an einem Substrat aufhängen können, wenn Sie irgendein Molekül
identifizieren können, ein lokales Ereignis mit einem Detektorsystem im
positivistischen Sinne, dann ist das überhaupt kein Problem. Aber wie
will man nicht-lokale Wechselwirkungen über lokale Ereignisse
dokumentieren? Und hier hat die Quantentheorie enorm weitergeholfen,
weil die Quantentheorie sich im Grunde genommen genau mit diesem Problem
beschäftigt. Die Quantentheorie lokalisiert Felder, lokalisiert
Erscheinungen, von denen sie gar nicht weiß, was diese Erscheinungen
sind. Sie weiß nur, daß wenn sie ganz bestimmte experimentelle
Anordnungen trifft, ganz bestimmte Antworten dieser Erscheinungen
bekommt. Das beginnt schon bei dem Begriff Photon. Ich betrachte ein
Foto nicht als Teilchen, obwohl es auch von Quantentheoretikern immer
als Teilchen betrachtet wird. Photon ist eigentlich ein Prozeß. Photon
ist ein Wechselwirkungsprozeß eines elektromagnetischen Feldes mit einem
Detektorsystem so, daß lokal eine bestimmte Energie übertragen wird in
einer ganz bestimmten Zeit. Wenn dann das Produkt aus dieser
übertragenen Energie multipliziert mit der Zeit, die notwendig ist, eine
ganz bestimmte Grenze, nämlich das Plancksche Wirkungsquantum
überschreitet, dann macht es klick, und dann sagt man, aha, jetzt habe
ich ein Photon gelöst/gelöscht? Das ist ein Photon, das ist ein Prozeß.
Und was sich dahinter abspielt hinter diesem Ereignis ist und bleibt für
alle Zeiten nicht erkennbar. Und allein die Einsicht, daß es eben Dinge
gibt, die wir grundsätzlich nicht erkennen können, hat zu einer
Veränderung unseres Weltbildes geführt, die uns dann auch die
Möglichkeit gibt, über z.B. biologische Systeme in einem ganz anderen
Sinne zu sprechen, wir sind nicht gezwungen jetzt im biologischen System
jedes einzelne Molekül an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt
richtig zuzuordnen, das ist völlig unmöglich um Biologie zu verstehen.
Sondern wir müssen uns auf das konzentrieren, was wichtig ist zum
Verständnis und was wir auch wirklich verstehen können. Und wichtig ist
es z.B. überhaupt nicht, oder nicht so wichtig, welche Reaktion im
Organismus stattfindet, die vielen Moleküle, die da ständig
herumschwirren und die irgendetwas miteinander machen, sind nicht so
entscheidend für das, was geschieht. Wichtig ist herauszufinden, warum
geschieht eine Reaktion zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt an einer ganz
bestimmten Stelle. Darauf gibt uns die Biochemie keine Antwort. Darauf
kann uns aber die Quantentheorie eine Antwort geben. Sie kann uns auch
eine Antwort geben z.B. auf die wichtige Frage, warum laufen wir nicht
als Molekülhaufen durch die Tür? Wenn ich durch die Tür gehe, bin ich
kein Nebel als Molekül, sondern ich bin eine Ganzheit, ich fühle mich
als eine Ganzheit die kompakt zusammen ist und bei der man Fußzeh
genauso wichtig ist, wie mein rechtes Ohr und die beiden gehören in
diesem Zustand zusammen. Wie entsteht dieses Gefühl der
Ganzheitlichkeit? Das kann ich nicht dadurch beantworten, daß ich sage,
da in jeder Zelle ist ein A und da ist ein RNA und da entstehen Enzyme
usw., das kann ich nur beantworten über die Felder, die das Ganze
zusammenhalten, die irgendwie dahinterstehen hinter dem, was wir messen.
Und das was dahintersteht ist ja ein komplexes Feld mit einer Unmenge
von Informationen, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Und
dieses Gefühl der Ganzheitlichkeit das entsteht nicht aus dem Feld des
Wissens, sondern es entsteht eben aus diesem Feld der vielen
Möglichkeiten, die sich dahinter verbergen. D.h. es ist ein
Potentialfeld im Grunde genommen, daß uns zusammenhält. Die Erwartung,
daß irgendetwas geschehen könnte, verbindet all diese Teilchen in diesem
engen Informationsfeld, wie ein Leim, der das Ganze nicht
auseinanderfallen läßt. Das sind Vakuumkräfte im Grunde genommen, das
sind Kräfte, die dadurch entstehen, daß hier unendlich viele
Möglichkeiten so miteinander verzahnt werden, daß sie das Gefühl eines
ganzheitlichen Bewußtseins ergeben. Das ist nicht das Wissen über etwas,
sondern es ist das gemeinsame Unwissen, das die Dinge zu dem
zusammenbringt, was wir Bewußtsein nennen und das ist für das
Verständnis von Leben von ganz grundlegender Bedeutung. Das ist auch im
Mittelpunkt unseres Erfahrungsschatzes.
M. Bröckner:
Der Frage, die Schrödinger gestellt hat - "Was ist
Leben?"- sind wir ja auch in den 70er Jahren ein Stück nähergekommen.
Sie hatten die Gelegenheit mit dem Nobelpreisträger Ilya Prigogine zu
diskutieren und zu arbeiten - und dieser hat ja eigentlich uns ein
Modell geliefert dafür, wie Systeme funktionieren, die einerseits als
ganze Systeme funktionieren, andererseits aber offen sein zu müssen,
nach außen und gleichzeitig in der Lage ständig auf der Kippe zu stehen.
Und daß dieses Auf-der-Kippe-stehen eigentlich der ganz entscheidende
Punkt ist, an dem sich die wichtigsten Ereignisse abspielen und wo
vielleicht auch Bewußtsein erst entsteht.
A. Popp:
Prigogine
hat für nichtlebende Systeme zunächst mal, und das ist eine
herausragende Erkenntnis gewesen, die fast die Bedeutung hat wie die
Entdeckung Amerikas fast - er hat erkannt, daß es außerhalb des
thermischen Gleichgewichtes stabile, sich selbst stabilisierende
Strukturen gibt. Das hat man vor Prigogine gar nicht für möglich
gehalten, weil man gesagt hat, wenn etwas erwärmt wird, dann wird es
immer formloser und chaotischer und hier zeigt sich plötzlich, wenn ich
etwas erwärme, dann treten plötzlich völlig neue Strukturen auf...
M. Bröckner:
Ordnungen, geordnete Strukturen...
A. Popp:
Ordnungen,
er hat sie dissipative Strukturen genannt, später hat er dann auch
kohärente Strukturen dazu gesagt. Das war ein wichtiger Gedankenschritt
in der Naturwissenschaft, weil man plötzlich erkannte, daß es eben
außerhalb des thermischen Gleichgewichtes Systeme gibt, die sich
stabilisieren können. Heute, lange Zeit nach dieser Entdeckung von
Prigogine geht das sogar soweit, daß man auch versteht, was "weit weg
vom thermischen Gleichgewicht" bedeutet. Weit weg vom thermischen
Gleichgewicht kann sein, ganz nahe am thermischen Gleichgewicht und
trotzdem weit weg. Es kann sein, daß z.B. keine dramatische
Temperaturänderung auftreten muß, sondern daß in unmittelbarer
Nachbarschaft der herkömmlichen Temperaturen Zustände entstehen können,
die sich weit weg vom thermischen Gleichgewicht befinden, weil sie
autokatalytische Funktionen haben, weil sie nicht miteinander
wechselwirken. Und biologische Systeme scheinen ganz besondere Systeme
zu sein, die aus meiner Sicht jetzt, ich denke da etwas darwinistisch,
es als einzige per definitionem wohlgemerkt, aber darin unterscheide ich
mich von Darwin, per definitionem als einzig biologische Systeme,
Lebewesen es geschafft haben, sich physikalisch in der Nähe des
thermischen Gleichgewichts, weit weg autokatalytisch zu organisieren und
dabei gegen den zweiten Absatz der Wärmelehre, Negentropie, d.h.
Ordnung, zu kumulieren. Das ist jetzt zunächst mal die Definition. Und
man kann jetzt fragen, warum schaffen die das überhaupt? Was ist die
Ursache dafür?
M. Bröckner:
Eigentlich geht so etwas doch gar nicht, es stellt die Physik, den berühmten zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, auf den Kopf?
A. Popp:
Der
zweite Hauptsatz wird überhaupt nicht verletzt. Der zweite Hauptsatz
gilt ja nur für abgeschlossene Systeme. Und ein biologisches System ...
allein schon aus diesem Grunde kann es nicht abgeschlossen sein.
Doch
jetzt kommt die entscheidende Frage: Wie kann man das physikalisch
erklären? Und meine Antwort ist eine sehr profane Antwort, die auch noch
nicht in letzter Konsequenz durchdacht worden ist. Aber ich weiß, der
Weg führt nur über diese Antwort: Wir haben eine wahnsinnig hohe
Informationsdichte in der DNA. Die DNA hat eine um milliardenfach höhere
Informationsdichte als das technisch heute überhaupt möglich ist. Sie
haben ein Volumen von 10 hoch minus 9 Kubikzentimeter pro Zelle. In
diesem Volumen haben Sie ein Molekül, das ist zwei Meter lang und das
wird dort nach raffiniertester Weise aufgeknäult, und über diese zwei
Meter haben Sie 10 hoch 10 Basenbare. Für den gesamten Menschen ist,
wenn Sie das auf einem Faden aufwickeln, kommt dabei eine Strecke von 10
hoch 13 Kilometer heraus, das entspricht dem Durchmesser unseres
Planetensystems. Und dieser, auch von der molekularen Seite her,
ungewöhnliche Aufwand, diese extreme Informationsdichte führt auch
physikalisch zu einem Phänomen, das man in der täglichen Physik nicht
kennt und auch in der Technik nicht, dieses Phänomen heißt
Bosekondensation. Bosekondensation heißt, z.B. Photonen werden dort, wie
in einer Falle, einer Kühlfalle, regelrecht kondensiert und
eingefroren. Sie haben ein völlig neuen Aggregatzustand, der von der
Technik her nicht bekannt ist. Und in diesem Aggegratzustand läßt sich
also das Licht regelrecht einzufrieren, speichern, wie in einer
Kühlfalle aufzusaugen. Und sorgt für diese elementare Stabilität.
M. Bröckner:
Sie haben die DNA eben als diese endlos lange Molekül
beschrieben, so daß jeder Mensch oder die Kette des Seins letztlich aus
einer endlos großen Schlange besteht. Doch die menschliche die DNA ist
inaktiv zu 97, 98 Prozent... eigentlich also überflüssig. Die Evolution
neigt aber zur Effizienz, wie wir wissen, und es ist sehr
nwahrscheinlich, daß so ein Molekül sich über die Milliarden Jahre der
Entwicklung des Lebens gehalten hat, entwickelt hat, ausgebildet hat in
solcher Länge, ohne einen besonderen Grund. Ihre Hypothese dazu ist, daß
die DNA eigentlich eine Lichtpumpe, ein Lichtspeicher ist, die dazu
dient, eben das Informationssystem – und nicht nur den genetischen
Bauplan sozusagen, der da einmal abgelegt ist- aufrechtzuerhalten.
A. Popp:
Zum
Beispiel über die Lichtkopplungen den einzelnen Molekülen im
Zellverband mitzuteilen, an welcher Stelle zu welchem Zeitpunkt sie
aktiv werden müssen. Die Frage der Organisation wird von dieser
Informationsdichte aus überhaupt beantwortbar. Das heißt also diese 98
Prozent spielen eben die Rolle einer Organisationseinheit. Es gibt ja
mehr und mehr Molekularbiologen, die das auch glauben, die aber dann
sagen, na gut, das sind die Bürokraten in der Zelle.
M. Bröckner:
Es gibt ja Hypothesen, die postulieren, daß
Morphogenese, die Formbildung, über eine Fernwirkung stattfindet. Die
Biophotonen sind ja nun das Gegenteil von Fernwirkung, sie sind
ultraschwach und kurz und sozusagen für die Nähe gedacht. Glauben Sie,
daß wenn wir jetzt das Biophotonenfeld, so wie wir das hier dargestellt
haben letztendlich in seinen Details, auch in seinen ganzen
Frequenzdialekten gefunden haben, daß wir dann keine weiteren
physikalischen oder nichtphysikalischen Felder mehr brauchen, daß wir
dann sozusagen die Lebensphänomene insgesamt in der Lage sind zu
erklären? Die Frage der Formbildung, so wie sie jetzt der klassische
Neodarwinismus uns präsentiert, ist ja sehr unbefriedigend, wo gesagt
wird, ja, da gibt´s die DNA, das ist der genetische Bauplan. Doch die
DNA in meinem Knie ist ja identisch mit der in meiner Nase und trotzdem
wächst die Nase ganz anders als das Knie. Woher weiß die Zelle im Knie,
was ein Knie ist. Diese Fragen kann ja die klassische Lehre uns im
Moment noch nicht beantworten. Glauben Sie, daß wir über das
Biophotonenfeld hinaus noch weitere Felder brauchen, wie es zum Beispiel
Rupert Sheldrake sagt, der meint, jede Spezies baut ein Feld auf, was
sich nicht-lokal überträgt?
A. Popp:
Es ist sehr schwer,
da endgültige Aussagen zu machen. Also anfänglich dachte ich,
elektromagnetische Felder müßten eigentlich ausreichen, weil wir die
Möglichkeiten, die wir damit haben, noch bei weitem nicht ausgeschöpft
haben und gar nicht wissen, was es da noch für Möglichkeiten gibt. Es
ist sehr schwer, die Möglichkeiten elektromagnetischer Felder auch für
biologische Organisationen aus der heutigen Sicht überhaupt vollständig
zu verstehen. Aber trotzdem neige ich in letzter Zeit mehr und mehr
dazu, auch Sheldrake´s und ähnlichen Überlegungen mehr Raum zu geben und
zwar aus folgendem Grund: Es gibt auch in der Quantentheorie
nichtelektromagnetische Wechselwirkungen, die von großer Bedeutung sind
und die genau auch in dieser Richtung von Sheldrake hingehen. Ich denke
hier z.B. an Austauschwechselwirkungen oder an Casimirkräfte.
Casimirkräfte sind nichtelektromagnetischer Art. Casimirkräfte sind
einfach Kräfte, die dadurch entstehen, daß ein Teil des Phasenraums
abgeschnitten wird. Es ist keine elektrische Kraft in dem Sinne. Ähnlich
kann man sich auch Austauschkräfte vorstellen, die einfach dadurch
zustande kommen, daß die Teilchen identisch sind. Das führt zu einer
sehr interessanten Vorstellung. Wenn Sie zwei identische Teilchen zu
einem Zeitpunkt miteinander vertauschen, wissen sie natürlich nicht, daß
sie vertauscht sind. Es gibt keine Information darüber, wenn zwei
Zwillinge völlig identisch sind, dann können sie, wenn Sie nicht
hingucken, ihre Plätze vertauschen und Sie haben keine Möglichkeit
herauszufinden, ob sie es getan haben oder nicht. Diese Vertauschbarkeit
führt zu einem neuen Zustand, der aber vom alten Zustand nicht
unterscheidbar ist und dadurch entstehen Wechselwirkungskräfte, die auch
wirklich nachweisbar sind, diese Kräfte treten auf, ihre Ursache ist
nicht irgendwie eine elektrische Kraft, sondern einfach nur die
Ununterscheidbarkeit identischer Teilchen, es sind sozusagen
statistische Kräfte, die auftreten. Und das hat zu der absurden
Situation geführt, daß Demokritos, der die Welt in immer kleinere
Teilchen geteilt hatte und letztlich sie in nichtidentische subatomare
Einheiten unterteilt hat, die nicht mehr unterscheidbar sind, dazu
geführt hat, daß wir zum gleichen Zeitpunkt denken müssen, daß jedes
dieser Teilchen zu jedem Augenblick in der Welt mit jedem anderen
Teilchen seine Plätze tauscht und damit einen intelligenten, logischen
Zusammenhang hergestellt hat, der letztlich alles mit jedem verbindet.
Er hat also genau das Gegenteil von dem erreicht was er wollte. Heute
müssen wir von einem universalen globalen intelligenten Netzwerk von
Wechselwirkungen ausgehen, die alle Teilchen mit jedem zu jedem
Zeitpunkt verbindet. Und diese Kräfte sind vorhanden und sie spielen
meiner Meinung nach auch in einem Organismus eine ganz entscheidende
Rolle.
M. Bröckner:
Gerade in der vorigen Woche stand im New Scientist
eine Titelgeschichte, daß die Unschärferelation jetzt mittlerweile nicht
widerlegt, aber überflüssig geworden ist, wenn man die
Quantenverwickeltheit berücksichtigt. Also die Tatsache, die Einstein
damals so verrückt gemacht hat, daß diese beiden Teilchen, die man in
die entgegengesetzte Richtung schickt, dennoch in Verbindung bleiben,
auch wenn sie nicht in der Lage sind, zu kommunizieren – es sei denn, in
Überlichtgeschwindigkeit. Das einen Schritt weitergedacht führt uns
dahin, daß wir quantenphysikalisch gar nichts mehr anderes annehmen
können, als eine Ganzheit. Das Interessante ist jetzt, daß wir bei den
Biophotonen letztlich ja auch diesen Doppelzustand, das
Teilchen-Welle-Paradoxon haben, d.h. daß etwas durchaus lokalisierbar,
also als Individuum, hier an einem Ort, vorstellbar ist, als auch als
eine Ganzheit, also eine Frequenz oder Welle, die über den ganzen
Organismus verbreitet ist.
A. Popp:
Man spricht hier von
gequetschten Zuständen, von nicht klassischen Zuständen. Und es ist
sicher hochinteressant, daß man heute weiß, was man zu der Zeit, als ich
angefangen habe, noch nicht wußte, daß solche gequetschten Zustände nur
dann auftreten können, wenn die Lichtintensität äußerst schwach ist.
Wenn wir also in diesem Bereich sind, in dem Lebewesen Licht emittieren.
Wäre die Intensität höher, ginge das nicht. Und erst von diesem Bereich
an, von etwa hundert Quanten im Feld, treten solche Phänomene wie die
Unschärferelation, sie wird nicht ungültig, sondern sie kann flexibler
sein. Sie müssen Orts- und Unschärfe nicht mehr festhalten, sondern sie
können die Ortsunschärfe auf Kosten der Frequenzunschärfe und umgekehrt
variieren. Sie haben dann plötzlich die Möglichkeit, das Feld auf einen
Punkt zu lokalisieren, also ein einzelnes Molekül zu treffen mit dem
Photon, oder aber das Gesamtsystem als Ganzes mit diesem Photon zu
erfassen. Dazu brauchen Sie allerdings ein breites Frequenzspektrum und
das ist auch wahrscheinlich der Grund, daß wir wirklich in den
Biophotonenspektrum ein sehr breites Frequenzspektrum haben. Wir haben
nicht monochromatische Wellen wie beim Laser, wir haben ein breites
Frequenzspektrum, das kann in diesem Bereich dann dazu führen, daß Sie
lokalisieren können und daß Sie delokalisieren können, daß Sie wir so
eine Ziehharmonika können Sie die Teile miteinander verbinden oder
separieren.
M. Bröckner:
Es scheint ja in ihrem Fall wieder einmal so zu sein,
daß der Prophet im eigenen Land nichts rechtes gilt, während Ihre
Arbeiten mittlerweile in China und weit weg vom Schuß sehr ernstgenommen
und mit viel Geld gefördert werden Wie ist der aktuelle Stand der
Biophotonenforschung heute, was passiert im Moment im Ausland, was
geschieht hier und womit können wir in naher Zukunft rechnen ?
A. Popp:
Im
Moment haben wir etwa vierzig Arbeitsgruppen weltweit, die sich mit
Biophotonen beschäftigen und die Literatur auf diesem Gebiet steigt
exponentiell an. Die Leute kennen sich noch untereinander. Und es ist
eine erstaunlich große Harmonie zwischen den verschiedenen weltweit
tätigen Gruppen vorhanden, die sich gegenseitig informieren, die sich
respektieren, die nicht alle die gleiche Meinung haben, aber die
voneinander wissen und auch voneinander profitieren. Die Tagungen, die
stattfinden, in diesem Jahr wird sie wieder an der Moskauer
Staatsuniversität sein, wird fast von allen besucht. Alle bemühen sich,
gemeinsam zu publizieren. Und das Meinungsspektrum wird nicht von mir
beherrscht, sondern das Meinungsspektrum wird von unabhängigen
Wissenschaftlern beherrscht, die in vieler Hinsicht auch völlig
verschiedene Auffassungen haben. Aber man respektiert sich, weil man
weiß, daß eben der Weisheit letzter Schluß noch nicht gefunden worden
ist. Und es sind technische Entwicklungen da, die vor einigen Jahren
undenkbar waren. Man macht jetzt Ganzkörperanalyse, man macht
Lebensmittelqualitätsanalytik, nicht nur bei uns. Man findet
verschiedene Anwendungen in der Medizin, in der Umweltthematik, also es
fächert sich auf, es werden verschiedene Teile behandelt. Z.B. der
größte Anwender in der Lebensmittelindustrie sind die Japaner im Moment.
Das japanische Landwirtschaftsministerium fördert solche Methoden. Und
die Technik wird auch verbessert, die Theorie wird verbessert. Ich habe
einen indischen Kollegen, Quantentheoretiker an einer der
Eliteuniversitäten in Indien, Kernphysiker, der sich speziell mit diesem
Gebiet beschäftigt und der sich auch mit den gequetschten Zuständen
beschäftigt, weil er überzeugt davon ist, daß eben diese
nichtklassischen gequetschten Zustände von der Biologie genutzt werden.
Es gibt Verbindungen zu amerikanischen Universitäten, z.B. zur
Boston-Universität, wo ein gestandener Kernphysiker, der die meiste Zeit
auch bei CERN verbringt, sich jetzt verstärkt der Biophotonik zuwenden
möchte. Wir haben Konktate zum Nachfolger von Herbert Fröhlich, der
immerhin die Supraleitung aufgedeckt hat, der zu den bekanntesten
Nestoren dieses Gebietes gehört. Dieser Nachfolger hat gesagt, er möchte
sich uns anschließen, weil er dort die Ideen Fröhlichs am besten
aufgehoben sieht. Es ist also eine Vielfalt von positiven Strömungen
erkennbar. Die Entwicklung ist nicht mehr totzuschlagen und auch wenn in
Deutschland immer noch ein kaum übersehbarer Gegenwind vorhanden ist,
wird man die Entwicklung nicht aufhalten können, sondern ganz im
Gegenteil, die Entwicklung wird, wenn es so weiter geht, an den
Deutschen vorbeigehen.
(Ende)
Das Gespräch wurde im März 1999 in München geführt.
(Auszüge aus einem Interview von Mathias Bröckers mit Prof. Dr.
Fritz A.Popp – erschienen als Einführung in dessen Buch "Die Botschaft
der Nahrung", 1999, Informationen entnommen von www.broeckers.com/Popp.htm und in der Form leicht nachgearbeitet.)
> Die Erkenntisse aus dem Wirken der Biophotonen und ihrer Bedeutung
für das Leben haben zur Entwicklung der AH-Aktivatoren geführt, im Shop auf quant-vital.de direkt erhältlich. <
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Interview mit Prof. Dr. Albert Popp - Biophotonen
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04.01.2012 16:09
Ohne Information kein Leben - ein Biologiestudent fragt, Blohm & Partner antwortet * Der Hundertste Affe kann fliegen
02.01.2012 14:37
Viktor Schauberger - Die Natur kapieren und kopieren - Video und Hinweise zu den Wirbelsystemen
09.12.2011 07:43
9.-11. Dezember - die Tagesqualität aus dem astromagischen Kalender
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18.11.2011 11:47
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31.10.2011 22:04
Neuer Impuls zur atmosphärischen Heilung (Chemtrails auflösen inkl.) - Hutchison-Lazaryan-Frequenzgenerator säubert das verschmutzte Golfwassser
31.10.2011 14:37
Kleines aber wichtiges Update zur Installation und Wirkung der Kraftstoffspirale
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16.09.2011 12:39
Frankreich, Atomunfall - dabei geht es um eine ganz andere Größenordnung; JEDES AKW ist so oder so absolut schädlich - das ORANUR-Experiment
13.09.2011 20:46
Video: Wolfgang Wiedergut, Freie Energie
03.08.2011 21:20
Bekämpfung von Ameisen ohne Chemie und preiswert: DRA Energiedraht
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17.07.2011 12:22
Vergleich Chembuster nach Croft (Orgonit) und 9-Elemente-Wirbelstruktur nach Andrè Siegel
07.07.2011 10:33
2006: Hinweis auf Kenntnis der Bundesregierung auf nutzbare Freie Energie für autarke Versorgung
05.07.2011 11:47
Rutengeher - Stimmen der Wissenschaft * Radiästhesie
Weiterlesen … Rutengeher - Stimmen der Wissenschaft * Radiästhesie
03.07.2011 21:15
Versuch: Chembuster ohne Orgonit (mit Update am 3.7.2011)
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16.06.2011 10:06
Interview mit Dr. Michael König, Quantenphysiker
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25.05.2011 20:41
Bewusst TV - energetische Wüstenbegrünung (nach W. Reich, Cloudbusting)
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18.05.2011 19:22
Neue Erkenntnisse und Erfahrungen mit den Modellen des AH - Aktivators und Harmonisierers für Energie zum Leben
30.03.2011 20:02
Randnotiz: Numerologische Analyse des Namens per Internet
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30.03.2011 19:05
Neue Aussicht auf erfolgreiche Kalte Fusion: revolutionärer Durchbruch bei der Energieerzeugung?
04.03.2011 20:20
Quarzsand als kosmischer Energiespender? Von Wolfgang Utz.
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27.01.2011 10:08
Strahlensucher und Strahlenflüchter - ein Beitrag von Wolfgang Utz
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12.01.2011 14:55
Intelligente Zellen - Bruce Lipton
17.12.2010 13:52
Erfahrungsberichte von POLITRON - Nutzern
17.12.2010 13:37
Österreich: Kommt das Ende der Schul-Impfungen?
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17.12.2010 13:32
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12.12.2010 18:44
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24.09.2010 13:39
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21.09.2010 18:53
Für Politik und Wissenschaft uninteressant - und doch funktioniert die Begrünung der Wüste!
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29.07.2010 20:03
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28.02.2010 15:01
Wasserenergetisierung mit kosmischen Symbolen, Elektrosmog neutralisieren und Sprit sparen
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Alfred Evert - Äther-Physik und -Philosophie
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Vorgestellt: SKALARE TECHNOLOGIE zur Stromerzeugung
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Hallo Christian.... Am letzten Freitag hab ich den zweiten Wirbel aufgestellt, und die Zahl der Interessenten wächst und wächst. Schön das ich auf deine Seite gestossen bin. LG Uwe ... Weiterlesen …
(Beitrag: 'Regen trotz dickster Chemtrails und Haarp-Einsatz - hallo 2012 :)')
14.05.2012 09:22Versuch wurde von mir wiederholt, Anfang bis Mitte Mai. Es war teilweise recht warm, der Geruch war wiederum gemindert. Testlauf im Garten, auch in voller Sonne, folgt, sobald es dauerhaft richtig warm ist. ... Weiterlesen …
(Beitrag: 'Versuch: Brennnesseljauche geruchsfrei hergestellt (2. Update)')
13.05.2012 14:28Mhm diese Seiten sprechen mich an wie ein Gartenteich in Beton. ... Weiterlesen …
(Beitrag: 'Trinkwasser in Deutschland ist sehr gut ?? Das Bundesumweltministerium sieht es anders!')
26.04.2012 15:33Hallo Christian, da stimme ich dir zu. Das Wasser muß dynamisiert und verwirbelt werden, damit es in unserem Körper optimal arbeiten kann. Bei der Firma, wo ich meinen Wasserfilter gekauft habe, gibt es auch Dynamisierungsprodukte. Auch nutzbar ohne Wasserfilter oder wenn man schon einen hat. http ... ... Weiterlesen …
(Beitrag: 'Trinkwasser in Deutschland ist sehr gut ?? Das Bundesumweltministerium sieht es anders!')
26.04.2012 13:13Hallo Norbert, habe inzwischen einen Neuversuch gewagt, mit Samen von einem Bekannten aus Südamerika. Die Keimungsquote liegt diesmal bei 50%, was deutlich besser ist als damals. Wie geht es euren Bäumchen? Viele Grüße nach Spanien, Christian. ... Weiterlesen …
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26.04.2012 15:31Hier noch eine Ergänzung, danke an Heiko für den Tip: Das "Erste Bewusstsein" - Artikel mit Gedanken zu "Thrive", lohnenswert. ... Weiterlesen …
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