Vorgestellte Pflanzen
Beitrag erstellt von Christian am 4. Mai 2010

Jiaogulan, 5blättriger Ginseng, Kraut der Unsterblichkeit - der preiswerte Ginseng-Ersatz für jeden Haushalt
Dem Jiaogulan werden die
Heilkräfte von Ginseng nachgesagt, nur dass die Wirkstoffe (Saponine) in
vierfacher Konzentration im Verhältnis zum Ginseng vorliegen sollen. Außerdem enthält Jiaogulan auch noch
eine eigene Klasse von Saponinen, die sogenannten Gypenoside.
Als echtes Adaptogen hat Jiaogulan keine negativen Nebenwirkungen.
Jiaogulan wirkt immer ausgleichend und balancierend. Bei Frauen wirkt
es noch besser, deswegen wird es auch Frauenginseng genannt.
Pluspunkte: wirkt adaptogen, also intelligent heilungsüberstützung und ausbalancierend, verjüngend. Wichtige Heilpflanze der Traditionellen Chinesischen Medizin. In eingen Ländern bereits gut erforscht und zur Krebstherapie zugelassen.
Wuchs: Wuchs und räumliche Ausbreitung ähnlich Kürbis (verwandt). Keine holzigen Triebe. Anbau: im Garten, als Zimmerpflanze, auf dem Balkon. Bildet reich verzweigte Wurzeln. Humoser lockerer und feuchter Boden. Halbschatten. * Achtung! Schnecken lieben das Kraut - hilft hier Ablenkung durch Lupinen? * Überwinterung: Angeblich Frosthart, bei uns leider seit drei Jahren
immer drauf gegangen. Im Zimmer gut über den Winter gekommen, ab März
auf dem Balkon (Eisheiligen um den 20.Mai: ev. kurz nochmal rein, sonst
sterben ev. die Blätter ab). Ruhezeit in kühlem hellen Raum sicher
förderlich.* Verwendung: Blätter, frisch gegessen, oder frisch oder getrocknet überbrüht. * Ernte: ganzjährig * Lagerung: Getrocknete Blätter können als Tee gelagert werden. Einfrieren möglich? * Vermehrung: Wurzelteilung oder Stecklinge.
Topinambur, Erdapfel, Erdbirne
Verwandt
mit der Sonnenblume, gehört die Topinambur zur selben Familie der Korbblütler. Sie
hat große Blätter und kräftig-gelbe Blüten, die allerdings recht
klein sind, und sie ist mehrjährig (Staude). Im Herbst zieht sie sich in ihre
Knollen zurück, aus denen sie im nächsten Frühjahr wieder austreibt.
Die Topinambur stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika.
Pluspunkte: Diabetiker-verträglich, sättigungsfördernd, verdauungsfördernd... viele hervorragende Eigenschaften.
Wuchs: bis 3m hoch, Anblick ähnlich einer verzweigten Sonnenblume mit vielen kleinen Blüten. Neue Triebe ab April im Freiland, im Oktober gehen sie zurück. Anbau: auf jedem Boden, nähstoffreich und humus-locker ist jedoch besser für dicke Knollen. Veträgt Hitze, mag es vollsonnig, wächst im Halbschaaten deutlich langsamer. Bildet ein dichtes Wurzelnetzwerk mit vielen Knollen (Rhizome), aus denen sich meterlange Ausläufer bilden. * Überwinterung: einfach, da sehr frosthart. * Verwendung: die Knollen, optimal im Herbst, wenn sich die oberirdischen Teile der Pflanze zurückgezogen haben. Rehe mögen die Blätter, ob die auch verwertbar sind, vielleicht wie Comfrey? * Lagerung: am Einfachstem dort lassen, wo sind wachsen und wenn kein Frost ist, frisch ernten. Wochenlange Lagerung kühl oder auch draußen in mit gutem Boden (Wurmhumus optimal) gefüllten Behältern möglich, Achtung Staunasse unbedingt vermeiden. Bei Frost Behälter zum Beernten oben auftauen lassen. * Vermehrung: über die Knollen (auch Teile), Wurzelstücke oder die ganze Pflanze, diese bis Anfang Oktober umpflanzen, dann wird sie noch winterhart. Samen müssten auch funktionieren. Im Garten als dekorative Staude, wuchert aber stark.
Es folgen: Moringa, Lichtwurzel, Hopfen, Kresse, Kartoffel u.a.


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